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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Lokführer der Vogtlandbahn streiken erneut
Auf den Strecken der Vogtlandbahn müssen die Fahrgäste seit Montag wieder mehr Geduld mitbringen.
Der Grund: Im Kampf um bessere Einkommen für die bundesweit etwa 6000 Lokführer der Bahn-Konkurrenz sind die Lokführer um 14 Uhr in den bisher längsten Streik des aktuellen Tarifkonflikts getreten. Er soll insgesamt 60 Stunden dauern, teilte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit. Der bundesweite Streik hat auch in Sachsen zu zahlreichen Zugausfällen bei Privatbahnen geführt.
Bei der Vogtlandbahn fielen rund 80 Prozent der Verbindungen aus, wie ein GDL-Sprecher sagte. Auf zwei Strecken zwischen Zwickau und Tschechien fuhren zahlreiche Züge nicht. Betroffen waren auch Verbindungen zwischen Falkenstein und Hof. Einige Ausfälle wurden durch Busse ersetzt. Nach Angaben der GDL verweigern die Privatbahnen trotz des bisher 119-stündigen Arbeitskampfs seit März nach wie vor ein Angebot zu inhaltsgleichen Rahmentarifverträgen für Lokomotivführer und deren Verknüpfung mit den jeweiligen Haustarifverträgen. va
2011-04-18
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