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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Landwirte auf Mais-Versuchsfeld an der Pöhl
Christgrün - Amadeo und Kalvin, Sphinxx und Fabregas – auf den Versuchsfeldern in Christgrün nicht weit von der Talsperre Pöhl stehen 20 neue Maissorten: Am Mittwoch lud die Versuchsstation Christgrün des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zum Maistag. Wolfgang Sammer war einer von 15 Landwirten aus dem Vogtland und Erzgebirge.
Warum ist er nach Christgrün gekommen? „Ich will mich über die frühen Sorten informieren, habe schon die Amadeo in Reuth stehen“, sagt Sammer, der Mais als Futter für die Milchkühe und für die Biogasanlage anbaut. Versuchstechnikerin Sylvia Neuber erläuterte die Bedingungen unter denen die Pflanzen seit der Aussaat am 5. Mai aufwachsen.
Marion Böhme vom Landesamt stellte an den Versuchsfeldern die Auswirkungen von Temperatur, Niederschlag und Sonneneinstrahlung auf die Entwicklung der Pflanzen vor und hofft jetzt auf einen schönen „Altweibersommer“, der zu einer besseren Entwicklung der Maiskolben beitragen kann. Andere Informationen gab es zur Pflanzengesundheit. Hier spielt der meldepflichtige Maiswurzelbohrer eine Rolle, ein Käfer der aus den USA per Flugzeug nach Europa „eingeführt“ wurde, und der Maiszünsler. Text und Foto: j.st.
2010-09-22
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