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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Oelsnitzer Sportplatz voll mit Konfetti
„Eine Riesenschweinerei!“ schimpfen Ines Puhan, Geschäftsführerin der Oelsnitzer Stadtwerke, und Sportstättenwart Harald Wolf (Bild). Der Montag fing gut an.
Auf dem neuen Kunstrasenplatz im Stadion ist weitflächig ein Konfetti-Regen niedergegangen. Wolf schätzt, dass rund 400 Quadratmeter Rasen verunreinigt sind. Mitarbeiter haben die Bescherung am Vormittag entdeckt und dabei einen leeren Zehnkilosack für Konfettis gefunden. Versuche, die Papierteilchen mit dem Laubsauger zu beseitigen, schlugen fehl.
Dabei wird das lockere Granulat zwischen den Kunstgrashalmen mit heraus gesaugt. Guter Rat war teuer. Verbleiben können die Konfetti nicht. Beim nächsten Regen würde sich eine Pampe bilden, welche erst recht kaum mehr zu loszukriegen ist. Puhan und Wolf überlegen, eine Spezialmaschine anzufordern, welche das Granulat wieder auf den Rasen zurück pustet. Das kostet richtig Geld.
Die Geschäftsführerin schätzt den Schaden auf rund 1000 Euro. Bis zur Lösung des Problems könne auf der Fläche nicht trainiert werden. Für Hinweise auf die Konfetti-Werfer setzen die Stadtwerke eine Belohnung von 100 Euro aus. Text/Foto: Renate Wöllner
2010-11-02
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