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Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...
Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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DSDS-Stars machen Abstecher in die Vogtland Arena
Klingenthal – In der Vogtland Arena waren schon zahlreiche Künstler zu Gast, sogar Weltstar Chris de Burgh gab sich hier bereits die Ehre. Was bisher allerdings fehlte, war eine Veranstaltung für das junge Publikum. Jens Pfretzschner, Chef der Kultur GmbH des Landkreises, wollte das in diesem Jahr einmal ändern.
Er hatte die Idee, einige der Teilnehmer aus der letzten DSDS-Staffel in das Vogtland einzuladen. Bei seinen Mitarbeitern stieß er dabei auf totale Begeisterung. Sie legten sich für das Projekt auch voll ins Zeug, wie Angela Görner von der Kultur GmbH berichtet. Und so konnte man in der Arena am Samstagabend Kim Debowski, Helmut Orosz und den als „Checker“ bekannten Thomas Karaoglan erleben, die es zumindest bis unter die ersten zehn geschafft hatten.
Dass selbst dies schon eine reife Leistung ist, konnte man beim jeweils etwa halbstündigen Auftritt der ehemaligen DSDS-Kandidaten erleben. Die traten nicht nur recht professionell auf, sondern überzeugten durchaus ebenso gesanglich, wie etwa Kim Debowski mit „Eternal Flame“. Vor und zwischen den Auftritten sorgten zwei anfeuernde DJs für musikalische Füllmasse und somit für die geplante Länge des Abends.
Beim Auftritt der DSDS-Stars drängelte sich das überwiegend pubertierende Publikum mit leuchtenden Augen sowie Handykameras und gelegentlich frenetischem Geschrei vor der Bühne und träumte dabei wohl auch von einer Karriere zum Superstar. Angela Görner bedauerte ein wenig, dass es ruhig ein paar Besucher mehr hätten sein können. Und obwohl sie versichert, mit vielen Handzetteln und Veröffentlichungen reichlich die Werbetrommel gerührt zu haben, war das Event selbst etlichen Klingenthalern nicht oder nicht genau bekannt. Und auch wenn insbesondere die dahinschmachtenden Mädchen wohl noch einige Jahre brauchen um zu sehen, dass die meisten ihrer Träume nur Schäume sind – am Samstag war es ihr Abend mit ihrem Traum.
Von H. Schlangstedt
2010-08-29
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