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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Geräumiges Iglu soll Tauwetter überdauern
Zu architektonischen Höchstleistungen hat ein aufgetürmter Schneehaufen vor dem Gemeindeamt in Marieney Sylvio Köhler aus Marieney angespornt.
Gemeinsam mit Yvonne und Alisa Bordea hat er ein stattliches Iglu gebaut. In dem eisigen Prachtbau passen locker zehn Leute rein. Geschützt vor dem kalten Wind, fühlt man sich im Iglu sehr rasch behaglich. Bei Kerzenlicht kommt beste Stimmung auf. Ausgestattet mit Sitzbänken samt Decken macht die Glühweinparty mit Freunden großen Spaß, so Köhler, der das vorgestern mit Freunden schon einmal ausprobiert hat. Der Bau selbst dauerte drei Tage, etwa 60 Gießkannen Wasser sorgten für eine stabile fünf Zentimeter dicke Eisschicht.
„Das erwartete Tauwetter wird wohl dem Iglu erst mal nichts weiter antun“, hofft der Baumeister. Vor dem Iglu in Position gebracht haben sich Gemeindearbeiter Berthold Geigenmüller (links). Er half beim Zusammenschieben der benötigten Schneemassen. Im Vorhaus des Eispalastes sitzen Alisa Bordea mit Freundin Cassidy Voigt. Der Baumeister Syilvio Köhler mit Lebensgefährtin Yvonne Bordea sind rechts im Bild zu sehen. Text/Foto: René Meinel
2011-01-12
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