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Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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Besucheransturm in den Freibädern von Plauen

  220809 Freibäder Plauen – In den zwei Plauener Freibädern ist ein neuer Besucherrekord in dieser Saison aufgestellt worden. Am Donnerstag kamen ins Naddel und Stadion so viele Badegäste wie in den letzten drei Jahren nicht mehr.  Auch in Plauen wurde der heißeste Tag des Jahres gemessen.

 

Er sorgte unter anderem dafür, dass die Badbetreiber mit einem breiten Grinsen am Abend nach Hause gingen. Das Thermometer zeigte mit weit mehr als 30 Grad fast subtropische Werte an. Die gefühlte Temperatur lag deutlich höher. Wer keine Klimaanlage oder Erfrischung in der Nähe hatte, bekam dicke Schweißperlen auf der Stirn. Ein Wetter wie es die Schwimmmeister sicher gerne jeden Tag im Sommer hätten. Allerdings gilt dann auch eine erhöhte Sicherheitsstufe. Die Verantwortlichen müssen jeden Badegast genau im Auge behalten. Wenn Hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aber gleichzeitig im Becken schwimmen, ist dies keine leichte Aufgabe. Den großen Ansturm am Donnerstag haben die Plauener Bademeister gut über die Bühne gebracht. Es gab, wie sie dem Vogtland-Anzeiger sagten, neben kleineren Dingen keine Zwischenfälle.


 Im Preißelpöhler Naddel begrüßte an diesem Tag Bademeister Mario Weich rund 2100 Badegäste. „Bereits kurz nach dem Öffnen der Kassen kamen etwa 400 Schüler ins Bad geströmt.“ Die Temperatur im Wasser lag bei rund 25 Grad. Für einen völlig neuen Besucherrekord hat es aber nicht gereicht. Dieser datiert aus dem Jahr 1997, als das Stadion in Haselbrunn wegen dringender Sanierung geschlossen hatte. Damals waren an einem Tag 2600 Gäste im Freibad.


 Das Stadion hat seit Jahren wieder geöffnet und auch hier gab es am Donnerstag endlich mal wieder einen deutlichen Besucheransturm. Dieser lag mit rund 2300 Badegästen sogar über dem des Naddels. Hatte man auf den grünen Liegeflächen noch genügend Platz, wurde es in den Schwimmbecken doch schon recht eng, so Andreas Meinhold vom Bad. Das Stadion gehört mit einer Gesamtfläche von rund 280 00 Quadratmetern zu den größten Freibädern der Region.

 Besonders wohl fühlten sich im etwa 24 Grad warmen Wasser mehr als 200 Kinder von der Plauener Astrid-Lindgren-Grundschule. Sie feierten an diesem Tag zum ersten Mal ihr Neptunfest. Neben Spielen am und im Wasser taufte Neptun persönlich einige Schüler aus jeder Klasse. Der Ausflug ins Stadion ist relativ kurzfristig organisiert worden, so Schulleiterin Carmen Hahnemann: „Wir haben für diesen Tag den sächsischen Schulsporttag im September genutzt und ihn vorgezogen, weil so schönes Wetter war.“ Die Plauener Straßenbahn stellte für den Schulausflug extra eine Sonderbahn zur Verfügung.  mar

 

2009-08-22




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