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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Beim Schinken geht's um die Wurst
Die 15. Vogtländische Wurstprüfung ist auch die 1. Vogtländische Schinkenprüfung. Das sagte Amtstierarzt Dr. Hans-Georg Möckel, der Moderator und Vater dieser traditionell in der Auerbacher „Eiche“ stattfindenden Veranstaltung.
Diesmal standen ausschließlich (genau 18) Schinken zur Begutachtung, keine einzige Wurst. Dafür durften die etwa 75 Juroren – Verbraucher, Kommunalpolitiker, Fleischer- und Bäckermeister und Vertreter aus Firmen und Unternehmen, die mit Lebensmitteln täglich zu tun haben – leckeren Thüringer Spargel kosten.
Mitgebracht hatte ihn die Thüringer Spargelkönigin Annemarie Hecht. (Das Foto zeigt sie (links) mit Milchkönigin Maria Lenk aus Irfersgrün und einem vogtländischen Kochschinken) Die Wurstprüfung stand unter dem Thema: „Vogtländischer Schinken trifft Thüringer Spargel“. Und es überzeugte, wie kreativ die vogtländischen Fleischermeister zwischen Göltzsch und Elster mit dem Thema umgingen. Denn für die geräucherten, luftgetrockneten, gepökelten und gekochten Produkte aus Keule, Nuss und Co. gab es 16 Mal Gold für „ausgezeichnete Qualität“ und 2 Mal Silber für „sehr gute Qualität“. pdk
2011-05-24
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