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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Bau für Ortsumgehungen Freiberg und Hranice beendet
Mal ganz schnell von Adorf über Hranice (Rossbach) nach As (Asch) oder Selb? Seit Montag ist das kein Problem mehr. Nach gut einjähriger Bauzeit sind die beiden Ortsumgehungsstraßen Freiberg und Hranice an der deutsch-tschechischen Grenze feierlich ihrer Bestimmung übergeben worden.
Die beiden Teilstrecken des Ausbaus sind Bestandteil eines grenzüberschreitenden Projekts, das über das Förderprogramm Ziel 3 der Europäischen Union unterstützt worden ist. Insgesamt sind für den Ausbau der Straße Adorf – Asch rund 16,5 Millionen Euro investiert worden. Auf deutscher Seite hat sich der Freistaat Sachsen mit 15 Prozent der Gesamtkosten an dem Infrastrukturprojekt beteiligt. Bei den tschechischen Nachbarn hat der Bezirk Karlovy Vary (Karlsbad) zehn und der Staat fünf Prozent der Kosten getragen.
Im Bild von links: Frank Petzold, Chef des Straßenbauamtes in Plauen, Vize-Landrat Rolf Keil und Dr. Nowotny, Hauptmann des Bezirkes Karlovy Vary, bei der Freigabe der Ortsumgehungsstraße von Hranice. Foto: C.S.
2010-12-14
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