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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Rückgang beim Auerbacher Weihnachtsmännertreffen
Auerbach – „Guck mal Papa, sind das viele Weihnachtsmänner!“ Die Augen von Klein-Alec wurden beim Anblick der vielen Rotkittel, die am Sonntag durch Auerbach marschierten, immer größer.
Gemeinsam mit seinem Vater war der kleine Junge (4) extra aus Rothenkirchen in die Vogtlandstadt gefahren, um das traditionelle Weihnachtsmännertreffen zu erleben. Dieses fand bereits zum sechzehnten Mal statt, exakt 318 Rupprechte nahmen 2009 daran teil. Das waren etwas weniger als im Vorjahr, denn da marschierten stolze knapp 400 Rotkittel durch Auerbach.
Los ging es am Auerbacher Rathaus. Dort wurden die Weihnachtsmänner amtlich registriert, kostümiert, gezählt und mit jeweils einem von Sponsoren gut gefüllten Sack ausgerüstet. Bärbel Klitzsch aus dem Weihnachtsmannbüro der Stadtverwaltung achtete dabei auf die Seriosität der Weihnachtsmänner. „Kostüm und Sack bekommt nur derjenige, dessen Anmeldung bei uns vorliegt und den wir als gewissenhaften Weihnachtsmann einschätzen“, so Klitzsch. Schließlich seien in der Vergangenheit einige wenige Rotkittel mit den gefüllten Säcken einfach durchgebrannt, „das wird nun nicht mehr passieren“, betonte Frau Klitzsch.
An der Spitze des Weihnachtsmannzuges marschierte das Auerbacher Jugendblasorchester. Mit lauter und sehr modern gespielter Weihnachtsmusik heizten aber auch die Schalmeien der Drei-Tüme-Stadt ein. Die zahlenmäßig größte Beteiligung wurde durch Vereine gestellt. Ilse Weidlich als älteste Teilnehmerin war auch diesmal mit dabei. „Ich wohne zwar in Zwickau, bin schon 88 Jahre, habe aber an allen Auerbacher Weihnachtsmann-Treffen teilgenommen“, betonte die rüstige Rentnerin.
Die große Parade der Weihnachtsmänner- und Frauen bestimmte rund zwei Stunden lang das Treiben in der festlich geschmückten Stadt. Nach dem Marsch über den Adventsmarkt und durch die Fußgängerzone versammelten sich die Rotkittel auf dem Altmarkt. Dort konnten die vielen Zuschauer dann die Rupprechte endlich in Ruhe bestaunen, denn während des Umzuges herrschte überall dichtes Gedränge. (HH)
2009-12-06
Kommentar zu Rückgang beim Auerbacher Weihnachtsmännertreffen ?
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