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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Beschädigungen an der Staumauer der Pöhl
Neuerlich Wartezeiten an der Talsperre Pöhl durch eine Bauampel auf der Mauerkrone: Wer über die Staumauer will, muss mehr Zeit einplanen.
Und Brummis sind ganz verboten. Warum? Die 29 Meter lange Brücke über den Hochwasserüberlauf ist marode. Die Brücke wurde mit dem Talsperrenbau 1963 aus Spannbeton errichtet. Laut Talsperrenverwaltung wird das Bauwerk alle sechs Jahre untersucht – dieses Jahr mit einem speziellen Untersichtgerät.
Dabei wurden verschiedene Beschädigungen festgestellt: Zum Beispiel haben sich Hohlstellen im Beton gebildet und die Spannglieder der Brücke – die wichtigsten tragenden Teile – sind korrodiert. Jetzt rechnen Statiker, was das für Folgen hat. Kann sein, dass weitere Sperrungen nötig sind. Ende September sollen die Ergebnisse feststehen.
Bereits in den vergangenen Jahren war die Staumauer viele, viele Monate wegen Sanierungsarbeiten mehr oder weniger gesperrt. Warum wurden die Brückenschäden nicht schon damals entdeckt? Das teilt die Talsperrenverwaltung nicht mit. ufa
2010-09-19
Kommentar zu Beschädigungen an der Staumauer der Pöhl?
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