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Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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Plauener Weihnachtsmarkt sorgt für mehr Parksünder

128 Verwarnungen allein am Montag ausgestellt

 

031209 KnöllchenPlauen – Die Mitarbeiter der Plauener Bußgeldstelle müssen derzeit wieder verstärkt Falschparker verwarnen. Vor allem die Innenstadt rund um den Weihnachtsmarkt ist im Dezember so gut wie zugeparkt.


Einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Marktes zu finden ist nicht leicht, dies wollen aber viele der Besucher. Die bestehenden kostenpflichtigen Parkplätze in den verkehrsberuhigten Bereichen sind meist hoffnungslos ausgelastet.


 Auch wenn es so scheint, als gebe es kein Parkproblem in der Spitzenstadt, sagt Margit Kleinhempel dem Vogtland-Anzeiger. Die Fachgebietsleiterin der Bußgeldstelle weist auf die zahlreichen Parkhäuser in der City hin, wo genügend Parkfläche zur Verfügung stehe. „Immer wenn was los ist, stehen die Leute wie sie wollen“. Warum die Autofahrer immer wieder falsch parken kann auch die Chefin der Bußgeldstelle nicht genau sagen.

 

Das Problem sei nicht die Beschilderung. Die Parkplatzsuchenden beachten die Hinweise einfach nicht richtig, schätzt Kleinhempel ein. Nach ihrer Meinung parken zudem viele Autofahrer auf gut Glück in der Hoffnung, nicht erwischt zu werden.


 Einige Autofahrer passen ihr Parkverhalten auch den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung an, beobachtet Margit Kleinhempel. Doch dies sei ein Trugschluss. Auch wenn am Samstagnachmittag und an Sonntagen im Rathaus kein Licht mehr brennt, abkassiert wird trotzdem. In dieser Zeit verteilt die Polizei im Auftrag der Stadt Knöllchen.
 In der Innenstadt gibt es mehrere Problemzonen, in denen regelmäßig falsch geparkt wird, sagt die Leiterin der Bußgeldstelle. Dazu gehören die Nobelstraße, die Straßberger Straße, der Klostermarkt und ganz frisch sei nun auch noch der neu entstandene Hans-Löwel-Platz dazugekommen. Da es sich überwiegend um verkehrsberuhigte Bereiche handelt, ist ausschließlich auf den gekennzeichneten Flächen parken erlaubt.


 Insgesamt neun Politessen sind im gesamten Stadtgebiet unterwegs und auf der Suche nach Parksündern. Sie zusammen bringen es an einem Tag auf eine stolze Knöllchenanzahl. Allein an diesem Montag sind von sechs Politessen 128 Verwarnungen ausgestellt worden. In der Zeit des Weihnachtsmarktes werden im Vergleich zu normalen Tagen merklich mehr Knöllchen geschrieben. Für die Stadt ist dies eine wichtige Einnahmequelle. Allein im ersten Halbjahr 2009 flossen 186 615 Euro aus Verwarnungen im gesamten Straßenverkehr, also nicht nur aus Parkverstößen, in die Stadtkasse, sagt Kleinhempel.

 

Von Martin Reißmann

 

2009-12-03




Kommentar von _Erik am 03.12.2009; 10:36:41 Uhr

Kommentar zu Plauener Weihnachtsmarkt sorgt für mehr Parksünder

Toll, gerade dann wenn, wie übigens bekanntermaßen an den Advents-Wochenenden das größte Parkchaos herrscht, macht die Plauener Stadtverwaltung das Licht aus: im Rathaus und auf der Straße. Die Stadtordnungsbediensteten verabschieden sich in das Wochenende und 'beauftragen' die Polizei. Als hätte die angesichts des bekannten Personalmangels nichts anderes zu tun, als die originäre Aufgabe der Stadt, die Überwachung des ruhenden Verkehrs, zu übernehmen.

Kommentar von _Kai Grünler am 03.12.2009; 16:19:19 Uhr

Kommentar zu Plauener Weihnachtsmarkt sorgt für mehr Parksünder

Warum werden denn nicht einfach die besagten Falschparkflächen mit Pflanzenkübeln blockiert? Oder andersrum, wenn dort immer geparkt wird kann man doch reguläre Parkflächen daraus machen, dann ist den Autofahrern geholfen. Ordnungsamt und Polizei könnte auch mal drauf achten, das Anwohner mit Anwohnerparkausweisen der WBG auch schön auf den WBG-Parkplätzen stehen und nicht andere Parkern die wenigen freien Parkplätze wegnehmen, denn andersrum, wenn man ohne Parkausweis auf einem der unzähligen freien WBG-Parkplätze steht, weil weit und breit alles zugeparkt ist, bekommt man ja auch ein Knöllchen!

Kommentar von _Karl Heinz Kegel am 18.12.2009; 13:19:29 Uhr

Kommentar zu Plauener Weihnachtsmarkt sorgt für mehr Parksünder

Warum parkt man denn nicht gleich in einem der zahlreichen Parkhäuser, z.B. das Parkhaus am Theater ist dafür geradezu ideal...und man kann gleich noch eine tolle Bar oder das Restaurant im Dormero besuchen.... Das verstehen wir nicht ... K.H. mit Kindern

Kommentar zu Plauener Weihnachtsmarkt sorgt für mehr Parksünder?

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