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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Langer Hals in Richtung Freiheit
Möschwitz/Plauen – Gutes Ende einer Rettungsaktion: Gestern erhielt ein Schwan an der Talsperre Pöhl seine Freiheit zurück. Aus den Händen von Thomas Hohl sprang er in das Wasser, verabschiedete sich schwanzwedelnd und ruderte mit kräftigen Zügen hinaus auf die Wasserfläche.
Der Schwan stammt eigentlich aus Oberlauterbach bei Falkenstein. Dort lebte er mit seiner Schwanenfrau auf den Teichen am Natur-und Umweltzentrum. Doch dann kam die Schwanenfrau in einem Hochspannungsmast ums Leben: Von da an wurde der Schwan von den anderen Schwänen gemobbt – und schließlich vertrieben. Der Schwan flüchtete und dabei passierte es: Bei der Landung auf der Oberlauterbacher Dorfstraße verletzte er sich an Fuß und Flügel – und kam Anfang April ins Pfaffengut nach Plauen. Dort wurde er von Projektleiter Hohl und seinen Leuten gesund gepflegt.
„Wildtiere gehören in die Freiheit“, sagt Hohl. Ohne Not sollte man sie nicht in Gefangenschaft halten. Hohl habe den Staumeister der „Pöhl“ gefragt: „Die Brutpaare haben sich in das Schilfdickicht der Vorsperren verzogen. Deshalb ist jetzt Platz: Vorerst wird der Schwan nicht behelligt.“ ufa
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