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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Kunstuhr am Alten Rathaus hat ihren Platz zurück
Nach einer fast zweijährigen Instandsetzungsdauer und einer Investition von fast 150 000 Euro ist Plauens bekannteste Sehenswürdigkeit wieder vollständig. Die historische Kunstuhr, die nun wieder in ihrer ursprünglichen Fassung von 1922 im Giebel des Alten Rathauses in Plauen strahlt, wurde seit Ende 2009 unter anderem von der bekannten Plauener Restauratorin Sonnhild Müller aufwendig wieder hergerichtet und vergoldet.
Zum letzten Mal wurde die astronomische Kunstuhr in den 1980er Jahren überarbeitet. Noch läuft das Uhrwerk aus dem Jahr 1880 nicht. Restarbeiten müssen noch erfolgen. Kommende Woche voraussichtlich soll dann aber auch die Uhr an sich wieder ihren Dienst aufnehmen. Und dann bewegen sich auch die großen Figuren wieder.
Einer der Löwen schlägt an eine Kugel die Viertelstunden und der Mann und die Frau links und rechts der Uhr bewegen sich beim Stundenschlag. Besonders sehenswert ist die Frau mit ihrem Bart, der sich zur vollen Stunde auf uns ab hebt, wie wenn die Dame ihren Mund öffnet. Warum die Frau einen Bart hat, ist bis heute unbekannt. Foto/Text: M. Reißmann
2010-10-30
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