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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Hoch-Cooper lässt Vogtländer frieren
Warm anziehen ist in den nächsten Tagen im Vogtland angesagt. Hoch "Cooper" kühlt uns herunter und bringt Frost aus Sibirien mit.
Bereits am Dienstag herrschte fast überall Dauerfrost in der Region. Bis zum Wochenende sollen die Temperaturen auch am Tag im zweistelligen Minusbereich liegen. Kein Vergleich zum Januar, der insgesamt zu warm war, wie der Rodewischer Wetterexperte Harald Hutschreuther errechnet hat. So war es besonders in den ersten zehn Tagen des neuen Jahres im Durchschnitt mehr als fünf Grad zu mild. "Der Winter wird allgemein zu warm", sagt Hutschreuther. Den drei Plauenerinnen Julia Scherbaum (Mitte), Celine Eichenberg und Franziska Steppat (rechts) hat der erste Vorgeschmack auf die bevorstehende "Eiskälte" noch nichts angehabt.
In den nächsten Tagen wollen sie sich aber etwas wärmer anziehen. Die Aussichten für Mittwoch versprechen Bilderbuch-Winter-Wetter. Es soll sonnig und trocken bleiben. Die Höchstwerte liegen im Tiefland zwischen minus neun und minus sechs Grad, im Oberen Vogtland um minus zehn Grad. In der Nacht zum Donnerstag gehen die Temperaturen auf bis zu minus 20 Grad zurück, heißt es. mar
2012-02-01
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