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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Ex-Beschäftigte der Enka Elsterberg blockieren Zufahrt
Forderung an Insolvenzverwalter, die Entsorgung zu unterbrechen
Elsterberg – Was lange gärt, wird Wut: Die Stimmung am Werkstor des Elsterberger Viskoseproduzenten Enka hat sich noch mehr verfinstert. Am Donnerstag ballten 50 Ex-Beschäftigte verbal die Fäuste. Mit Plakaten attackierten sie Insolvenzverwalter Winkler, der nach ihrer Meinung nichts tut für die Rettung der Firma.
Sie unterstellen ihm, gekauft zu sein – gekauft von den früheren Besitzern der Enka, die unliebsame Konkurrenz loswerden wollten. Nach Angaben von Betriebsrat Klaus Wirth gibt es ein Unternehmen mit weltweit 7400 Beschäftigten und mit sächsischem Ableger, das Interesse für die Enka hat. Laut Wirth gibt es Signale aus Sachsens Wirtschaftsministerium, diese Bemühungen zu unterstützen.
Nach Wirths Worten hat die alte Geschäftsführung die Bemühungen des Interessenten in der Vergangenheit negiert und jetzt, da sogar ein Angebot vorliegt, reagiert der Insolvenzverwalter falsch: „Winkler lässt die Enka Elsterberg weiter herunterfahren und die Chemikalien entsorgen. Das müsste für die Zeit der Verhandlungen unterbrochen werden. Genau das forderten gestern die vier Dutzend Enka-Leute. Einer von ihnen legte sich sogar auf die Straße, um die Durchfahrt eines Tanklasters zu verhindern, der Chemikalien abholen wollte. Polizisten trugen den Mann aus dem Weg. ufa/j.st.
2010-01-21
Kommentar von _abc am 22.01.2010; 10:29:21 Uhr
Kommentar zu Ex-Beschäftigte der Enka Elsterberg blockieren Zufahrt
Wie gewissenlos muss man denn sein um so eine Sauerei durch zu ziehen ein Insolvenzverwalter sollte doch in erster linie im Interesse der Belegschaft handeln und nicht den Bossen in Wuppertal hörig sein aber so ist das in DeutschlandKommentar zu Ex-Beschäftigte der Enka Elsterberg blockieren Zufahrt?
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Kommentar von _Spifa-fan am 22.01.2010; 07:59:46 Uhr
Kommentar zu Ex-Beschäftigte der Enka Elsterberg blockieren Zufahrt
Absolut richtig so, wie die Kollegen kämpfen. Beispielhaft!