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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Die wichtigsten Fakten zum Plauener Weihnachtsmarkt 2011
Die Adventszeit ist bereits zum Greifen nah und auch der Plauener Weihnachtsmarkt ist da nicht mehr weit. Mit dem Aufbau der Buden in dieser Woche läuft die heiße Phase vor der großen Eröffnung.
Von Martin Reißmann
Plauen - Der Plauener Weihnachtsmarkt 2011 steht in den Startlöchern. Am Freitag beginnt der Aufbau der ersten Buden und Stände für den längsten und größten Weihnachtsmarkt im Vogtland. Knapp zwei Wochen bleiben den Organisatoren bis zur offiziellen Eröffnung noch. In diesem Jahr beteiligen sich mehr als 60 Händler entlang der Klostermarktes, der Herren- und Rathausstraße sowie auf dem Altmarkt am Markt, darunter auch einige neue, die zum ersten Mal sich in Plauen präsentieren werden. Die Stadtverwaltung hat gestern das Programm zum diesjährigen Plauener Weihnachtsmarkt bekannt gegeben. Der Vogtland-Anzeiger nennt die zehn wichtigsten Fakten:
Die Neuheiten:
Erstmals wird es original tschechische Oblaten mit heißem Becherovka an einer der Buden geben. Neu werden auch kulinarische Köstlichkeiten aus Holland sein. So gibt es niederländischen Käse und auch Fisch. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wird auch wieder arktischer Honig aus Finnland angeboten. Die Bude ist auch zum schönsten Marktstand 2010 gewählt worden. Auch in diesem Jahr wird erneut die schönste aber auch die verbesserungswürdigste Bude gesucht.
Die Weihnachtsbäume:
Auf dem Alt- und Klostermarkt werden wieder geschmückte Weihnachtsbäume, gespendet von Plauener Familien, hell erstrahlen. Marktmeister Jörg Hofmann hat zuvor zahlreiche Bäume, die von Plauenern vorgeschlagen wurden, gemustert. Das ganze Jahr über würden Bürger Bäume anbieten - die Tendenz steige, heißt es. Der Baum für den Altmarkt, eine rund 15 Meter hohe Tanne, kommt aus Jößnitz und den Klostermarkt ziert in der Weihnachtszeit eine gut zehn Meter hohe Coloradofichte aus dem Stadtteil Sorga. Zusätzlich werden 600 kleine Bäume aus der Waldwirtschaft Jacob die Innenstadt verschönern.
Die Glühwein-Tasse 2011:
Auf der weinroten Glühwein-Sammeltasse 2011 ist diesmal eine historische Ansicht des Neuen Rathauses um 1920. Der Becher gehört seit 1995 zum festen Bestandteil des Marktes und ist bei Sammlern beliebt. Die Auflage beträgt 4000 Stück und der Preis liegt bei 1,50 Euro.
Die Eröffnung:
Der Markt wird am Abend des 24. Novembers mit dem Lichtl-Umzug vom Alaunbergwerk bis zum Altmarkt eröffnet. Dabei sein werden neben dem Christkindl, die traditionellen vogtländischen Figuren wie Wattefrau, Rupperich und Bornkinnel sowie erstmals auch Seiffener Spielzeugfiguren. Angeführt wird der Zug vom Jugendschalmeienorchester Plauen. Beginn ist 17.45 Uhr am Bergwerkseingang an der Reichsstraße.
Das Bühnenprogramm:
Auf der Marktbühne werden Vereine, Musiker, Schulen, Kindergärten und Tanzgruppen am Nachmittag täglich ein Programm darbieten. Mit dabei sind unter anderem auch die Schlagersängerinnen Sylvia Martens (Samstag, 3.12, 16 Uhr) und Silke Fischer (Samstag, 17.12, 17 Uhr). Jeden Nachmittag schaut auch der Plauener Weihnachtsmann mit kleinen Geschenken vorbei.
Die Höhepunkte:
Zu den Höhepunkten gehören zwei Koch-Wettbewerbe. Am 3. Dezember tritt die Plauener Feuerwehr gegen eine Polizeiauswahl an und am 10. Dezember kocht der Verein Vogtländischer Carnevalisten gegen die Initiative Plauen (jeweils 17 Uhr). Am 27. November wird ein XXL-Stollen angeschnitten (14 Uhr). Immer mittwochs kommt der Plauener Sandmann.
Das Christkindlpostamt:
Zum dritten Mal ist das Christkind aus Plauens Partnerstadt Steyr in Österreich zu Gast. Es wird den Markt eröffnen und bis zum 8. Dezember am Stand 56 (Plaback) sein Postamt für alle Kinder geöffnet haben. Wer bis zu diesem Tag seinen Brief abgegeben hat, bekommt pünktlich zu Weihnachten Post vom Christkind.
Die Sicherheit:
Im vergangenen Jahr gab es Probleme mit den Leuchtscheiben, die zwischen den Pflasterseinen im Boden des Altmarktes eingelassen sind. Durch Schnee und Eis waren diese gefährlich rutschig. Aus diesem Grund hat die Stadt bereits frühzeitig die Scheinwerfer in diesem Jahr mit Rutschstoppern überklebt.
Die Öffnungszeiten:
Geöffnet hat der Markt bis zum 22. Dezember montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr und am samstags bis 21 Uhr sowie sonntags in der Zeit zwischen 11 und 20 Uhr.
Das Drumherum:
Ebenfalls am 24. November eröffnet um 15.30 Uhr die Weihnachtsschau zum Thema "Seiffener Spielzeug" im Vogtlandmuseum. Die Stadt bietet im Dezember zudem besondere Stadtführungen und spezielle Angebote für Touristen. Mehr dazu auch im Internet:
www.plauen.de
2011-11-08
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