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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Bad Brambacher meldet steigenden Getränkekonsum
Mineralwasser und Limonaden werden wieder mehr getrunken. Nach jetzigem Stand liege man rund fünf Prozent über dem Vorjahresumsatz, sagt Friedrich Schmidt, Geschäftsführer der Bad Brambacher Mineralquellen.
Von Cornelia Henze
Bad Brambach – Im Vergleich zu den beiden Vorjahren sei der Getränkekonsum wieder steigend, wenngleich in diesem Juli eine leichte Flaute zu verzeichnen ist. Aber das könnte wohl am nicht ganz so heißen Sommer liegen. Ein Verbraucher-Hit seien die so genannten Fitness- oder Vital-Getränke – und die wiederum in der handlichen Halb-Literflasche, die in jede Schultasche passt. 19 Sorten kommen gut an in der kleinen Flasche: Angefangen von Vitamin- und Mineralgetränken der Reihe „Balance“, „Sport“ und „Aktiv“ bis zu kohlensäurefreien Apfel- und Orangen-Getränken oder der Tee-Variation.
Ganz neu auf dem Markt sind Vita-Mineral-Tropic und das erfrischende Pendant in Holunder. Diese 19 Sorten zählen zu den Leistungsträgern bei der Bad Brambacher Mineralquellen GmbH und sorgen für 22 Prozent des Gesamtumsatzes. Der liege in den vergangenen Jahren bei rund 25 Millionen Euro. Über 100 Millionen Flaschen verlassen pro Jahr die Abfüllanlage und kommen in den Handel.
Während die Fitness-Getränke gut gehen, greifen die Kunden in Sachen Mineralwasser lieber ins Billig-Sortiment beim Discounter. Vor fünf Jahren kauften nur 30 Prozent der Verbraucher No-Name-Sorten – 2011 ist der Billigtrend auf 65 Prozent gestiegen. Dieser Trend sei bedenklich, so Schmidt, zumal das Unternehmen zu 60 Prozent reines Mineralwasser produziert.
Gut vertreten seien die Brambacher-Produkte im Handel in ganz Sachsen, Thüringen und Nordbayern. Doch auch hier sehe man noch Reserven auf dem Markt. Kaum vertreten ist der Markenhersteller in Discountern – Ausnahme ist „Netto“. Rund 1,5 Millionen Euro jährlich investiert Bad Brambacher in neue Technik.
Insgesamt hat man rund 60 Millionen Euro in den vergangenen Jahren investiert. Weiter von sich reden machen will das Unternehmen auch mit den so genannten „Sympathie-Aktionen“. Seit 2004 hat man in der Spielplatzaktion 365 Spielgeräte, 720 Trikotsätze für Nachwuchs-Kicker und unzählige Getränke gesponsert.
2011-07-21
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