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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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A72: Sattelschlepper verliert tausende Liter Farbe
Plauen - Ein Verkehrsunfall mit kunterbunten Folgen und einem neuen Anstrich der Fahrbahn ereignete sich Freitagfrüh auf der A 72 kurz vor der Anschlussstelle Plauen Süd, Richtung Chemnitz. Es kam zum Auffahrunfall zwischen zwei polnischen Sattelzügen – beide Fahrer blieben unverletzt.
Der Sachschaden an den Lkws beläuft sich auf 40 000 Euro. Die Ladung des Aufliegers bestand aus mehreren 1000-Liter Behältern mit Farbe. Durch den Aufprall wurden fünf Behälter beschädigt, die auslaufende Farbe verteilte sich auf der Fahrbahn.
Die Straße musste zur Bergung der Fahrzeuge und Reinigung bis 14 Uhr gesperrt werden, der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Pirk umgeleitet. Zuvor bildete sich ein kilometerlanger Stau. Die Berufsfeuerwehr Plauen, die Freiwilligen Feuerwehren umliegender Gemeinden, das THW Reichenbach und Plauen sowie eine Spezialfirma aus Chemnitz kamen zum Einsatz. Foto: Igor Pastierovic
2010-05-14
Kommentar zu A72: Sattelschlepper verliert tausende Liter Farbe?
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