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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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23 Mastbullen sterben bei Großbrand in Zwoschwitz

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Zwoschwitz – Bei einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Zwoschwitz bei Plauen sind in der Nacht zum Montag 23 Mastbullen in einem Kuhstall qualvoll gestorben. Anwohner im Ort hatten die Flammen über dem Stallgebäude gegen 22:30 Uhr bemerkt und alarmierten Feuerwehr und Polizei.
Der Besitzer des Landwirtschaftsbetriebes, Bernd Schneider, schlief zu dieser Zeit bereits, sagte er dem Vogtland-Anzeiger. Der Landwirt wurde durch das lautstarke Heulen der Sirene im Ort wach: „Da ich selbst Mitglied bei der Feuerwehr bin, habe ich mich gleich auf dem Weg zum Feuerwehrhaus gemacht.“ Zu diesem Zeitpunkt wusste der Landwirt noch nicht, dass es auf seinem Hof brennt. „Mein Sohn sagte mir dann, dass der Stall in Flammen steht.“ Der Zwoschwitzer hat noch versucht einige Tiere zu retten, die an der Türe standen. Beim öffnen der Stalltüre sind die Bullen „einfach“ umgefallen. Es kam jede Hilfe zu spät. Auch die Kameraden der Feuerwehr Plauen und mehrere benachbarte Ortsfeuerwehren konnten nichts mehr vom Stallgebäude retten. Sie mussten zuschauen, wie das gesamte Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte.
Es entstand erheblicher Schaden. Allein der Stall hatte einen Gesamtwert von schätzungsweise 250 000 Euro, sagt Schneider, der nun auf eine Unterstützung seiner Versicherung hofft, damit es weitergehen kann. „Wir werden den Stall im Frühjahr wieder aufbauen, so viel steht schon fest.“ Ein harter Schlag für den Landwirt, denn das Gebäude ist vor genau fünf Jahren erst vollständig durch Eigenleistungen erbaut worden. In den Wintermonaten sollten in dem Stall auch die rund 80 Mutterkühe des Bauern, die derzeit noch auf der Weide sind, ihr Quartier finden. Wo diese Tiere nun in der kalten Jahreszeit unterkommen, ist noch unklar. Der Bauer hat aber bereits von anderen Wirten aus den umliegenden Ortschaften Angebote bekommen.
Die Kriminalpolizei hat nun die Untersuchungen aufgenommen und ermittelt zur Brandursache, die noch völlig im Dunkeln liegt. Zum Einsatz kam bereits auch ein ausgebildeter Spürhund, der auf brennbare Substanzen anschlägt. Wie Augenzeugen berichten, soll die Schnüffelnase auf vier Pfoten sich an einigen Strohballen auffällig verhalten haben. Ergebnisse müssen nun aufwendig in einem Labor untersucht werden. Landwirt Bernd Schneider glaubt selbst, dass es Brandstiftung auf seinem Hof war. mar
2009-09-29
Kommentar zu 23 Mastbullen sterben bei Großbrand in Zwoschwitz ?
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Kommentar von _Michelle am 30.09.2009; 17:20:37 Uhr
Kommentar zu 23 Mastbullen sterben bei Großbrand in Zwoschwitz
es war schrecklich ich habe es selbst gesehen !!!