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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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17-Jähriger erschießt 15 Menschen
Winnenden/Stuttgart – Sieben Jahre nach dem Amoklauf in einer Erfurter Schule steht Deutschland erneut unter Schock: Ein 17- jähriger ehemaliger Schüler hat in einer Realschule in Winnenden bei Stuttgart und auf seiner anschließenden Flucht 15 Menschen erschossen. Der Amokläufer selbst wurde schließlich bei einem Schusswechsel von Polizeibeamten getötet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach von einem „Tag der Trauer für ganz Deutschland“.
Der schwarz gekleidete Tim K. betrat nach Angaben der Polizei gegen 9.30 Uhr die Albertville-Realschule und schoss in zwei Klassenzimmern um sich. Er tötete neun Schüler und drei Lehrerinnen. Auf seiner fast dreistündigen Flucht tötete der 17-Jährige mit seiner Pistole drei Passanten und verletzte mehrere Schüler und Unbeteiligte schwer. Er zwang einen Mann, gemeinsam mit dessen Auto zu flüchten. Bei einer Schießerei im 40 Kilometer entfernten Wendlingen wurde der Jugendliche von der Polizei tödlich getroffen.
Über das Motiv für das Massaker wird noch gerätselt. Tim K. sei völlig unauffällig gewesen, habe einen Abschluss an der Schule gemacht und eine Ausbildung begonnen, sagte Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau (CDU). Ein Großaufgebot von knapp 1000 Polizisten war im Einsatz. „Es herrscht blankes Entsetzen“, berichtete ein Augenzeuge.
Ob der Täter von einem Amoklauf in den USA wenige Stunden zuvor beeinflusst worden war, ist noch nicht klar. Aber das Blutbad von Winnenden ruft Erinnerungen an den Amoklauf von Erfurt wach: Am 26. April 2002 hatte ein ehemaliger Schüler des Gutenberg-Gymnasiums innerhalb von wenigen Minuten 16 Menschen und dann sich selbst erschossen.
Kommentar von _Georg Sch. am 15.03.2009; 10:34:28 Uhr
Kommentar zu 17-Jähriger erschießt 15 Menschen
Tim kretschmer ist ein verdammter horror killerKommentar zu 17-Jähriger erschießt 15 Menschen?
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Kommentar von _Homer am 13.03.2009; 09:39:32 Uhr
Kommentar zu 17-Jähriger erschießt 15 Menschen
Ich finde es traurig das jemand so viele menschen erschiest,.Aber möglicherweise sind die Opfer auch Täter, da in unserer Geselschaft viel gemoppt wird.