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Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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Straßenausbau zwischen Adorf und Aš

Ebmath1Ebmath/Hranice – In die „heiße Phase“ geht bald der lange geplante Ausbau der grenzüberschreitenden Straßenverbindung zwischen Adorf und Aš. Das Projekt beinhaltet den Ausbau der Staatsstraße 309 Ortsumgehung Freiberg, den Ausbau Staatsstraße 308 nördlich Ebmath sowie den Grenzübergang Ebmath – Hranice.

 

Auf tschechischer Seite entsteht eine neue Ortsumgehung der Stadt Hranice, die an der Staatsgrenze endet. Dazu sind unter anderem ein Kreisverkehr, vier Brücken, 165 Meter Gabionenstützwände und ein umfangreiches Kanalnetz geplant. 85 Prozent des finanziellen Aufwands des insgesamt 16,5 Millionen-Euro-Projekts werden durch den Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union, der Rest durch Finanzierung des Freistaates Sachsen und durch tschechische staatliche und regionale Mittel erbracht.


Den Zuwendungsbescheid für die Bereitstellung der finanziellen Mittel erhielt das Straßenbauamt Plauen mit Zweigstelle Bad Schlema, als verantwortlicher Lead-Partner, von der SAB am 27. Juli.  Nach Beendigung der Planungs- und Vorbereitungsarbeiten durch beide beteiligten Straßenbauämter, kann bis Ende diesen Jahres noch mit den vorbereitenden Arbeiten auf beiden Seiten der Grenze begonnen werden.


Seit dem Wirksamwerden des Schengener Abkommens für die tschechischen Nachbarn am 21. Dezember 2007, ist der Grenzübergang Ebmath – Hranice wieder für den Fahrzeugverkehr nutzbar. Hierbei handelt es sich um Teilabschnitte der Staatsstraßen 308, 309 auf deutscher Seite und die Straße II/217 auf tschechischer Seite, eine ehemalige grenzüberschreitende Straßenverbindung zwischen Adorf und Aš.


Durch den schlechten Fahrbahnzustand beiderseits der Grenze, der den gestiegenen Anforderungen nicht mehr entspricht, bot sich eine enge Zusammenarbeit bei der Rekonstruktion und dem Ausbau der Straßenverbindung zwischen dem Straßenbauamt Plauen mit Zweigstelle Bad Schlema und dem Bezirksamt für Straßenverwaltung und Straßen-Instandhaltung Karlovy Vary an, bei diesem grenzüberschreitenden, durch die Europäische Union geförderten Ziel3 – Cil3 Projekt.

 

2009-07-29




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