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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Bürgerkritik in Mühltroffer Ratssitzung
Bürger Siegfried Geiser hat Dampf abgelassen. In der Mühltroffer Ratssitzung kritisierte er die Politiker.
Mühltroff - Vor fünf oder sechs Jahren habe er anlässlich eines Besuchs des Bundestagsabgeordneten Robert Hochbaum auf Probleme zu kommunalen Fragen und der Schule aufmerksam gemacht und von ihm die Zusage bekommen, dass jener mit dem zuständigen Minister nach Mühltroff kommen werde. Geiser warte noch heute darauf.
Mit Landrat Dr. Lenk habe er im Vorfeld seiner Wahl, im Glauben einen guten Landrat zu wählen, in Langenbach ein Gespräch mit dem Ziel geführt, einmal in Mühltroff auf Fragen der Bürger zur Kommunalpolitik zu antworten. Die Zusage wurde ebenfalls bis heute nicht eingelöst.
Die Krönung habe er jedoch erfahren, als er zum letzten Volkstrauertag einen Beitrag für die Mühltroffer Ortszeitung verfasste, der nach Entscheidung durch den 1. Stellvertreter des Bürgermeisters nicht erscheinen durfte. "Erschüttert hat mich seine Meinung: ´Wenn er etwas dagegen hat, soll er sich an mich wenden.
So etwas ist mir von keinem kommunistischem Bürgermeister widerfahren." Torsten Zimmermann tritt als Beschuldigter dieser Darstellung entschieden entgegen: Erstens stammt der Wortlaut der Übermittlung nicht von ihm, zweitens enthält der Beitrag unrichtige Beschuldigungen, weswegen er nicht in der Ortszeitung erscheinen konnte, und drittens habe er dem Schreiber ein klärendes Gespräch angeboten, wozu er immer noch bereit ist. jpk
2012-02-03
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