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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Plauen privatisiert öffentliche Sicherheit
Plauen – Die Stadt Plauen legt die öffentliche Sicherheit teilweise in die Hände eines privaten Sicherheitsdienstes. Dieser wird künftig die Polizei- und Ordnungsbehörden bei ihrer Arbeit unterstützen, wie die Stadt gestern mitteilte.
In den kommenden zwei Monaten werden die privaten Einsatzkräfte zunächst in bestimmten Bereichen der Stadt patrouillieren, bei denen es sich nach Angaben der Stadtverwaltung um Szenetreffs handelt. „Bei dieser Maßnahme geht es nicht darum, Menschen in dieser Stadt vom Stadtleben auszuschließen, sondern es geht vielmehr darum, die Polizeiverordnung der Stadt Plauen durchzusetzen und für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung entsprechende Kontrollen durchzuführen“, sagte Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer einer Mitteilung zufolge.
Zur Höhe der Kosten konnte die Stadt keine Angaben machen. Die Maßnahme sei jedoch auf jeden Fall kostengünstiger, als wenn öffentliche Behörden die Aufgaben übernehmen würden. mt
2009-08-26
Kommentar zu Plauen privatisiert öffentliche Sicherheit ?
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Kommentar von _Horst Rentzsch am 27.08.2009; 14:59:40 Uhr
Kommentar zu Plauen privatisiert öffentliche Sicherheit
Die sächsische Polizei bekommt oder verbraucht weiter die gleichen Geldmittel wie bisher, macht aber immer weniger, aber die Sicherheitsdienste- auch wenn unterbezahlt und deshalb frustbeladen, müssen von der Stadt zusätzlich bezahlt werden. Glaubt Oberdorfer, wir seien doof? Wer ist schon wieder der Gelackmeierte? Der Steuerzahler! Ihr seid das Volk!Es leben die 41% Billilohnjobs im Osten!