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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Plauen: Koalition mit Linken gibt es nicht
Plauen – Auf den Beitrag vom Freitag im Vogtland-Anzeiger „Bin mental ziemlich fertig“ reagiert der vogtländische Landtagsabgeordnete Frank Heidan in ungewöhnlich scharfer Form. Heidan schreibt: „Bisher konnte ich als Vorsitzender der CDU Plauen durchaus Verständnis aufbringen für die Enttäuschung von Herrn Hinz wegen seinen mehrfach verlorenen Wahlen.
Dabei ist auch keine Häme von meiner Seite an den Tag gelegt worden. Was aber in der heutigen Berichterstattung behauptet wurde, kann in keiner Weise akzeptiert werden. Herr Hinz verbreitet gegenüber der Zeitung, ein linker Beigeordneter könnte heute als Vertreter von Oberbürgermeister Oberdorfer im Rathaus sitzen, wenn die Fraktion der Linken diesen Überlegungen gefolgt wäre und das mit Absprache der CDU und den Stimmen der CDU.
Gegen derartige Äußerungen und Unterstellungen verwahre ich mich als Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Plauen. Absprachen oder Koalitionen mit den Linken wird es mit uns nicht geben. Dies ist eine Verpflichtung aus den Tagen der friedlichen Revolution, denen wir uns verbunden fühlen. Wenn derartige Äußerungen in der Öffentlichkeit getan werden, erwarte ich von Herrn Hinz eine eindeutige Klarstellung“, schreibt Heidan abschließend.
2009-09-26
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