Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...
Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Drogenbeauftragte besorgt über Glücksspielsucht
Altmaier neuer Umweltminister
Leiharbeiter in Metall- Industrie sollen mehr Geld bekommen
Erdbeben in Bulgarien ohne größere Schäden
Sächsische Polizei sucht flüchtigen Motorradfahrer
Schnelleinstieg:
Kinowelt
Schlagzeilen von Vogtland-Anzeiger.de
Meinungen und Vorschläge
Sie haben einen Leserbrief zu einem aktuellen Thema in unserer Zeitung? Dann schicken Sie diesen bitte direkt an unsere Redaktion. Auch wenn Sie einen Themenvorschlag aus dem Vogtland oder Kritik haben, können Sie uns informieren. redaktion@vogtland-anzeiger.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Täglich aktuelle Nachrichten
Täglich aktuelle Nachrichten bekommen Sie mit unserem RSS-Feed. Kopieren Sie einfach den Link in Ihren Feed-Reader oder legen Sie ihn als dynamisches Lesezeichen in Ihrem Browser an. >> RSS-FEED: Vogtland-Anzeiger.de
>> RSS-FEED: Vogtland-Sport.de
>> Unsere Nachrichten auf Ihrer Seite
>> Service: Was ist RSS?
Aktuelle Umfrage:
Vogtland-Anzeiger Newsletter
NPD will sich in Plauener Festhalle "einklagen"
Die sächsische NPD wollte ihren Parteitag in der Plauener Festhalle abhalten. Das konnte gerade noch verhindert werden.
Plauen - Zuweilen gestaltet sich Demokratie kompliziert. Denn die Normen des Rechtsstaates gelten für alle. Und so dürfte es für die Stadtverwaltung vermutlich kompliziert werden, das Ansinnen der NPD per Gerichtsbeschluss abzuweisen, die Festhalle, die sich im Eigentum der Kommune befindet, für eine Veranstaltung zu nutzen. Immerhin fanden dort bereits mehrere politische Veranstaltungen statt - unter anderen der Landesparteitag der CDU oder beispielsweise auch der Politische Aschermittwoch der FDP.
Aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes darf also niemand ohne Begründung abgelehnt werden. Was den ursprünglich für kommenden Samstag geplanten Landesparteitag der NPD in der Festhalle betrifft, konnte mit dem Verweis gegengesteuert werden, dass an diesem Tag ein Tanzstundenball stattfinde. Seitens der NPD-Landesgeschäftsstelle wurde mittlerweile mitgeteilt, dass man sich zwecks neuer Termine notfalls in die Festhalle "einklagen" werde.
Das Gerücht, dass es Anfragen gegeben habe, den NPD-Parteitag in Plauen zu zelebrieren, machte bereits vorige Woche die Runde. Doch offensichtlich war es einigen dann doch peinlich, dies zu bestätigen. Ronny Blei, stellvertretender Leiter der Festhalle, wollte sich dazu nicht äußern. Die Pressestelle der Polizei Südwestsachsen äußerte auf Anfrage ebenfalls, über keine Erkenntnisse zu verfügen.
Allerdings sei man "in der Informationskette spät dran" und werde erst bei der Vorbereitung und Absicherung eines solchen Ereignisses einbezogen, sagt Pressesprecher Oliver Wurdak. Auch Projektkoordinator Rene Weber von der Kontaktstelle gegen Rechts, "Move" zeigte sich erstaunt. Bereits im Oktober hatte die NPD in Plauen im Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer Frau durch einen Asylbewerber mit einer Kundgebung Präsenz gezeigt. tp
2012-01-16
Vogtland-Anzeiger jetzt kostenlos testen
Täglich das ganze Vogtland in einer Zeitung und zum günstigsten Zeitungspreis in der Region: Lesen Sie den Vogtland-Anzeiger mit unserem Probeabo zwei Wochen völlig kostenlos. >> mehr dazu...









