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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Über 10 000 Plauener trainieren in Vereinen
Plauen – Plauen ist eine Stadt der Sportskanonen. Das haben die etwa 20 Teilnehmer des letzten CDU-Stammtisches erfahren. Zu ihrem regelmäßigen Treffen stand diesmal im Cafe Heinz das Thema „Sport in der Vogtlandmetropole“ auf dem Programm.
Ein informativer Abend wurde es Dank der Sportreferentin der Stadtverwaltung Simone Schurig.
„In Plauen gibt es 87 Vereine, in denen 10 121 Mitglieder organisiert sind“, informierte die Fachfrau. Vor allem die Jugend ist mit von der Partie. „Von wegen, die Jugend bewege sich zu wenig, die Zahlen sprechen eine andere Sprache“, so Schurig. Neben den „Rennern“ Fußball gibt es eine breite Palette an Sportarten, die von Bogenschießen bis Schach reiche.
Neugier und Staunen beherrschte die Runde. Vor allem über die große Anzahl an Sportstätten in Plauen. 22 kleine und große Turn- und Sporthallen, ein Schwimmbad, zwei Freibäder, 17 Großfeldfußballplätze, 22 Kleinfelder und vier Leichtathletikanlagen zählte Simone Schurig auf, dazu noch die Tennisanlagen und Fitnessräumlichkeiten. Referentin Schurig verhehlte nicht, dass dies auch ein steter Kraftakt in Sachen Betreibung und Finanzierung für die Beteiligten, Vereine, Stadt und Träger, sei.
Auf der Prioritätenliste der Stadt Plauen für die Entwicklung des Sportes steht derzeit vor allem die Baumaßnahme der Mehrzweckhalle im Plauener Westend. Auch über eine moderne Vierbahnwettkampf-Kegelanlage liegen konkrete Pläne vor, sagte die Referentin.
Der Fragestellung zum Thema Vogtlandstadion als reines Fußballstadion begegnete die Fachfrau energisch: „Es bleibt bei der Leichtathletikanlage, schon allein wegen der Vogtlandspiele. Man denke nur an die unvergleichlich schöne Atmosphäre für die Kinder und Jugendlichen. Die Fußballer können ruhig die paar Meter über die Kunststoffbahn laufen.“ fb
2009-11-05
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