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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Montessori-Grundschule Plauen unterstützt VFC
Plauen – Die 20 Hortkinder der Evangelischen Montessori-Grundschule Plauen hatten am Sonntag – im Gegensatz zu den Kickern in den gelb-schwarzen Trikots – allen Grund zur Freude, schließlich ergibt sich für die Schüler die Chance, mit den Regionalligaspielern des VFC Plauen und des SV Wilhelmshaven vor fast 1200 Zuschauern in das Vogtlandstadion einzulaufen, nicht jeden Tag.
„Sie waren total aufgeregt und es hat allen gefallen“, erklärte Nicole Brunisch, Erzieherin einer 4. Klasse an der Montessori-Grundschule, einen Tag nach dem erlebnisreichen Augenblick für die Steppkes. Im Rahmen des Hortprojektes „Sport“ nahm die 22-jährige Erzieherin, die erst kürzlich von ihrem Au-pair-Aufenthalt aus den USA zurückkehrte, Verbindung mit der Geschäftsführung des VFC auf. André Rabe, der beim VFC eine Nachwuchsmannschaft trainiert, lud daraufhin die Hortkinder in das Vogtlandstadion ein, wo neben dem Kennenlernen der Fußballer auch das Spielen selbst im Vordergrund stand.
„Nur einen Tag nach dem Zusammenkommen im Vogtlandstadion rief mich Herr Rabe an, um zu fragen, ob denn meine Schützlinge nicht zum nächsten Heimspiel mit dem Team einlaufen möchten“, erzählte Nicole. Als sie den Vorschlag ihren Kindern unterbreitete, seien alle sofort ausgeflippt und wollten es machen. „Daraufhin setzte ich Briefe an die Eltern auf. Bis auf zwei, die aus persönlichen Gründen am Sonntag keine Gelegenheit hatten, waren alle an Bord“, freut sich die Erzieherin.
Und als sich Nicole Brunisch auf die Suche nach Ersatz für die zwei „Daheimgebliebenen“ begab, fanden sich gleich vier weitere Freiwillige, die dann zusammen mit den Schiedsrichterassistenten den „heiligen Rasen“ in gelbfarbenen Base-Capes und T-Shirts betreten durften. Auch wenn die Niederlage am Sonntag alle schmerzte, so erfreuten sich die Steppkes wenigstens an den Autogrammkarten, die sie vom VFC Plauen überreicht bekommen haben. E. Holtschke
2009-10-07
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