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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Weihnachtsessen in der Plauener Tafel
Plauen – Ein Hauch von Weihnachten weht in dieser Woche durch die Suppenküche der Plauener Tafel. Rouladen, Rotkraut und Klöße werden dort portionsweise aufgetischt. 40 bis 45 Portionen pro Tag. Es ist das Weihnachtsessen für Bedürftige, also die Nutzer der Plauener Tafel.
Sie kommen aus Plauen, Auerbach, Oelsnitz, Elsterberg, Pausa, Mühltroff, Mehltheuer, Weischlitz und Markneukirchen. Eingeladen sind aber auch etwa 25 Ehrenamtler, die im zu Ende gehenden Jahr die Arbeit des Vereins unterstützt haben. Möglich wurde die leckere Bewirtung dank der Lidl-Pfandspendenaktion, über die die Arbeitsloseninitiative (Ali) Pausa insgesamt 1125 Euro erhielt. Davon wurde auch die Weihnachtsfeier für Bedürftige am vergangenen Freitag finanziert.
Außerdem bekommt die Ali morgen einen Spendenscheck über 5000 Euro von der Firma Goldbeck in Treuen. „Davon werden wir auch 500 Euro für das Essen verwenden“, sagte eine glückliche Ali-Geschäftsführerin Konstanze Schumann am Mittwoch. Da sei das Geld aus Treuen bereits auf dem Konto bereits eingegangen, berichtete sie. Nutzer des zusätzlichen Angebotes am Mittwoch waren auch die Plauener Simone Lutz, Ingrid Henschel und Jürgen Kunze – alle über die so genannte Arbeitsgelegenheit mit Entgeltvariante seit Juli 2009 beschäftigt. 220 Kilometer Wanderwege sind in Plauen und Umgebung zu pflegen.
„Dabei sind 140 Kilometer Wege in Wald- und Wiesengebieten, die gepflegt werden müssen. Dazu setzen wir auch Wegweiser und Bänke instand“, berichtete Ulrich Reinwald. Der Plauener ist Stadtwegemeister und koordiniert die Arbeiten der acht über dieses ABM-Nachfolgemodell für sieben Monate beschäftigten Plauener. Auch die über die Ehrenamtsaktion „Wir für Sachsen“ im Umweltbereich tätigen beiden Pausaer Teams um Bernd Michel und Volker Heyer kamen übrigens in den Genuß dieses Essen. jst
2009-12-17
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