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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Moderator Karl Moik auf Stippvisite in Plauen
Plauen – Der Österreichische Fernsehmoderator und Entertainer Karl Moik hält sich gern in Plauen auf. Auf Einladung von Freunden war der Salzburger gestern im „Alten Handelshaus“ auf der Straßberger Straße und ließ sich vogtländische Spezialitäten schmecken. Der Vogtland-Anzeiger nutzte die Möglichkeit und interviewte den bekannten Moderator.
Herr Moik, wie kommt es, dass Sie einen Kurztripp nach Plauen eingelegt haben?
Wir haben gestern in Zwickau eine Fernsehshow mit Gunther Emmerlich, der seinen 65. Geburtstag feiert, aufgezeichnet. Da ich gute Bekannte in Plauen habe, bin ich schon öfter hier gewesen. Sie haben mich zu einem Mittagessen eingeladen.
Wo haben Sie die Plauener kennengelernt?
Wir sind auf einer Schiffsreise in Dubai ins Gespräch gekommen. Das war etwa vor fünf Jahren. Ich hatte geschäftlich zu tun. Seit dem haben wir regelmäßig Kontakt.
Einer der Freunde ist Peter Schmidt, er ist Geschäftsführer der vogtländischen Möbelindustrie, ihn kennen Sie wohl besonders gut?
Ja, wir haben bei unseren Treffen stets viel Spaß. Es kommt ein vor, wie wenn wir uns bereits fast 50 Jahre kennen. Vor zwei Jahren war ich auch beim 120-Jährigen Bestehen des Unternehmens in Reuth zu Gast. Da war damals auch Andy Borg mit.
Bereits Kanzlerin Angela Merkel ließ es sich im „Alten Handelshaus“ schon gut gehen. Wie gefällt es Ihnen hier?
Es ist ein absoluter Traum. Solche Gaststätten sind super und in vielen Städten zu finden. Beim betreten des Hauses fühlt man sich gleich wohl und spürt eine gewisse Wärme.
Sie sprachen Andy Borg an, er ist seit 2006 Ihr Nachfolger beim Musikantenstadl. Sind Sie mit ihm zufrieden?
Ich habe mir die erste Sendung angeschaut und seit dem keine einzige mehr. Andy ist mit mir nicht vergleichbar. Es ist nun die zweite Generation gestartet. Andy macht nur einen Fehler, er lässt sich zu viel reinreden. Ich habe ihn gesagt, er soll sich nicht unterkriegen lassen.
Es ist zu spüren, dass Sie mit dem jetzigen Musikantenstadl nicht mehr zufrieden sind.
Ach, Sie kennen doch sicher das Sprichwort: Viele Köche.... Ich hatte damals alles selbst gemacht. Ich habe die Bücher für die Sendungen geschrieben und vieles mehr. Wir waren auf der gesamten Erde unterwegs. Heute machen die Sendung sieben bis acht Leute und bestimmen mit.
Seither haben Sie sich etwas zurückgezogen. Wie sieht es aktuell aus?
Ich bin trotzdem sehr viel unterwegs. Wenn es geht, nehme ich immer meine Frau mit. Sie ist auch heute dabei. Ich mache jetzt vor allem Dinge, die mir Spaß bereiten. Im Fernsehen sieht man mich an diesem Freitag. Der MDR strahlt die aufgezeichnete Gala aus Zwickau aus. mar
2009-09-18
Kommentar zu Moderator Karl Moik auf Stippvisite in Plauen?
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