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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Plauen beim Shopping eine gute Adresse
Plauen – Die Stadt Plauen entwickelt sich zunehmend zu einer festen Größe unter den bekannten Einkaufsstädten im Dreiländereck zwischen Sachsen, Thüringen und Bayern. Die Vorteile der Spitzenstadt sieht Daniela Seidel vom Stadtmarketing beim attraktiven Erscheinungsbild der Innenstadt und dem gesunder Mix aus Einkaufszentren und kleinen Geschäften im gesamten Stadtbereich.
Zu den Märkten mit hoher Anziehungskraft gehören unter anderem Möbel Biller, der Media-Markt, Elster sowie Plauen Park, in der Innenstadt die Kolonnaden und die Stadt-Galerie.
Die Haupteinkaufsmeile befindet sich im Zentrum, die von Fachleuten so genannte 1A-Lage. Hier hat sich seit der Wende vor 20 Jahren das Stadtbild erheblich verändert und ist kaum wiederzuerkennen. Vor allen an den Samstagen sind die Geschäfte der Innenstadt sehr gut besucht, so Seidel.
Ähnlich positiv sieht die Entwicklung Petra Schneider von der Wirtschaftsförderung. „Der Samstag hat sich zum Einkaufstag entwickelt.“ Die Kunden kämen vor allem aus dem gesamten Vogtlandkreis und dem Thüringer Vogtland sowie aus Hochfranken, heißt es.
Dass die Vogtlandmetropole sich im Vergleich mit Zwickau und Chemnitz nicht verstecken muss, zeigte sich kürzlich im Einzelhandels-Ausschuss der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen, der in Plauen tagte. Die Stadt erntete von den rund 40 anwesenden Mitgliedern viel positive Resonanz. Als besonders attraktiv wurden die aufwendig sanierten Gebäude im Stadtkern und die Anbindung des Straßenverkehrs hervorgehoben. Eine weitere Belebung erhofft sich die Wirtschaftsförderung vom künftigen Landratsamt, das in das ehemalige Kaufhaus Horten einziehen soll. „Das ist der Traum des Jahrhunderts“, freut sich Petra Schneider. Die hunderten Mitarbeiter könnten die Kaufkraft im Stadtzentrum weiter verbessern.
Zu den Anziehungspunkten im Zentrum gehört die Stadt-Galerie. Auf 14 000 Quadratmetern sind 80 Fachgeschäfte zu finden. Im Jahresdurchschnitt begrüßt das Shoppingcenter am Tag rund 25 000 Kunden. Das haben regelmäßige Kundenzählungen ergeben, sagte Centermanager Christian Danne: „Das ist im Vergleich zu anderen Centern eine überraschend gute Zahl.“ Noch einmal einen enormen Sprung nach oben machen die Zahlen beim Weihnachtsgeschäft. An Adventssamstagen und Sonntagen werden im Schnitt zwischen 30 000 und 40 000 Kunden täglich im Center gezählt, so Danne.
Eine gute Entwicklung hat auch der Elster-Park in Plauen-Chrieschwitz, der vor einigen Monaten umfangreich umgebaut wurde. „Das Center ist sehr gut besucht“, sagt Manager Dirk Brückner auf Anfrage. Genaue Zahlen sind aber nicht zu erfahren.
Negativ ist in Plauen die hohe Leerstandsrate von Geschäften. Petra Schneider nennt als Schwachpunkt auch den Altmarkt. Ziel muss sein, den Bereich dauerhaft zu beleben. „Mit weiteren ansprechenden gastronomischen Betrieben könnte sich die Situation sicher verbessern. Hier müssen sich aber Investoren finden.“ Unter dem Bundesdurchschnitt liegt in Plauen auch die Kaufkraft pro Einwohner. Sie liegt laut Einzelhandelskonzept derzeit bei rund 86 Prozent. mar
2009-10-16
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Kommentar von _Herbert Himmel- Zwickau am 16.10.2009; 17:38:36 Uhr
Kommentar zu Plauen beim Shopping eine gute Adresse
Als Explauener, der als Kind noch den "Pferdestall" am Tunnel kannte, wo das Kugeleis aus ranziger Magarine bestand und es in der Verkaufshalle nur einheihmisches Landgemüse und fast kein Obst gab, muss ich echt sagen: Plauen hat sich nach der Wende wirklich positiv gemacht! Und wenn es Gott will, zieh ich nach 37 Jahren hier im Ausland wieder in meine Heimatweltstadt nach Plauen.liebe grüsse
Herbert