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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Fäkalbehälter in Kauschwitz vor Abbruch
Plauen – Ürsprünglich erst für 2010 geplant war der Abbruch des Fäkalbehälters Kauschwitz. Kurzfristig stehen nun doch noch Mittel aus dem Landesbrachenprogramm zur Verfügung. 68 100 Euro kostet der Abriss, der noch in diesem Jahr durchgeführt werden soll und zu 90 Prozent gefördert wird.
Doch auch an weiteren Industriebrachen sollen die Steine in Kürze im wahrsten Sinne des Wortes fallen.
Der Sachsendruck wird einem Parkplatz weichen. Durch den Umbau des ehemaligen Horten-Gebäudes zum Landratsamt biete es sich an, die alte Fabrik zu entfernen und den Platz „sinnvoll“ zu nutzen. Der Abriss befinde sich momentan in der Planungsphase. Ab Montag sollen dann Angebote eingeholt werden. Bis zum 30. Juni 2010 müsse alles erledigt sein, verkündete Peter vom Hagen, Leiter der städtischen Gebäude- und Anlagenverwaltung den Mitgliedern des Finanzausschusses am Donnerstag.
Auch das Gebäude der ehemaligen Hydrauflex, das besonders beim Einfahren eines Zuges im Oberen Bahnhof als fast erster Eindruck von Plauen ins Auge fällt, verschwindet. Das wird aber noch ein paar Monate dauern, so vom Hagen. Außerdem erfolgt ein Abbruch der Brache in der Carolastraße, die als Zuckersüppel bekannt ist, was auch das Schild am Gebäude noch verrät. sr
2009-09-06
Kommentar zu Fäkalbehälter in Kauschwitz vor Abbruch?
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