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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Bunter Mix an Fachkräften im Rathaus Plauen
Plauen – Zehn junge Leute starteten am Dienstag in der Stadtverwaltung Plauen ihre Ausbildung. Bürgermeister Uwe Täschner begrüßte sie dabei im Rahmen der Einführungstage. „Wir legen schon immer besonderen Wert darauf, dass der Berufsnachwuchs da ist, wenn man ihn braucht, und nicht erst dann angelernt wird, wenn schon ein Loch da ist“, machte der Bürgermeister in seinen Begrüßungsworten deutlich.
Ob die Jugendlichen nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung eine Anstellung in der Stadtverwaltung erhalten können, hängt von der Anzahl freier Planstellen ab. Je nach dem Prädikat der Abschlussprüfung erhalten die jungen Leute dann zunächst einen befristeten Arbeitsvertrag zwischen neun und 18 Monaten.
Täschner wies darauf hin, dass die Azubis nach ihrer Lehrzeit recht gute Chancen haben, übernommen zu werden – dazu ist aber eines besonders wichtig: „Leistung zeigen“.
Im Anschluss an die Begrüßung besichtigten die Lehrlinge das Spitzenmuseum. Aber auch an diesen ersten Tagen wird schon gelernt – auf der einen Seite gibt es viel Spannendes über die Spitzenstadt zu erfahren, außerdem werden den Azubis interessante Details aus der Verwaltung vorgestellt und erläutert, damit sie sich schneller und besser zurecht finden. Umfangreiche PC-Schulungen gehören ebenso zum Programm der ersten Tage.
Die zu erlernenden Berufe der jungen Leute könnten kaum unterschiedlicher sein: Fünf der neuen Mitarbeiter werden als Verwaltungsfachangestellte, Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung ausgebildet. Jeweils ein weiterer Azubi wird in folgenden Berufen ausgebildet: Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv; Vermessungstechniker; Fachinformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung; Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Schwerpunkt Aufbau und Durchführung und Bürokaufmann. Die jeweils fünf Mädchen und Jungen kommen aus ganz Westsachsen. Lediglich zwei von ihnen stammen aus Plauen.
2009-09-03
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