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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Modellbahngeschäft Feuereisen in Plauen
Plauen – Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür, die Weihnachtsdekoration ist in den meisten Wohnungen schon aufgebaut, in den Geschäften gibt es seit Wochen leckere Lebkuchen und Schokoladenweihnachtsmänner und auch die Geschenkesuche ist in vollem Gange. „Wie wäre es mit einer Eisenbahn für unseren Nachwuchs?“, fragen sich sicherlich viele Eltern und Großeltern.
Eine sehr große Auswahl an Modellbahnen und allem Zubehör findet man im Modellbahngeschäft Feuereisen auf der Neundorfer Straße. „Meine große Leidenschaft für die Eisenbahn entdeckte ich 1955 als ich fünf Jahre alt war und von meinem Vater eine H0-Uhrwerklokomotive von Fleischmann geschenkt bekam“, erinnert sich Günther Feuereisen immer wieder gern. Die Züge waren damals noch aus Blech gebogen und wurden mit einem Aufziehmotor aufgezogen, um sie fahren zu lassen. Solche Blecheisenbahnen haben heute einen sehr hohen Sammlerwert. Das Geschäft, das am 13. September 1990 von Feuereisen und seiner Frau eröffnet wurde, bietet ein breites Sortiment aller namhafter Hersteller.
Von Roco über Fleischmann bis Märklin gibt es sehr viele Fahrzeuge und auch sämtliches Zubehör, fantastische Figuren, Bäume und Häuser. Natürlich kann man jede Spurweite erwerben, egal ob Standardspurweiten wie H0 (Maßstab 1: 87), TT (Maßstab 1:120) und N (1:160) oder etwas ausgefallenere wie die Märklin Spur Z (1: 220) oder H0e (1:87 Modelle auf 1:160 Schienen), wobei H0 nach wie vor die beliebteste ist. Natürlich präsentiert das Fachgeschäfts auch viele Neuheiten, wie den 5-teiligen Doppelstockgliederzug von Piko oder die BR 194 von Roco.
Und auch die Preisklassen sind breit gefächert – von 100 Euro für eine Diesellokomotive in H0 bis 3500 Euro für eine Lokomotive aus dem Gartenbahnsortiment, wobei das allerdings schon die Obergrenze darstellt. Gerade in der Vorweihnachtszeit machen viele Händler mit Sonderangeboten auf ihr Sortiment aufmerksam. Feuereisen bildet da keine Ausnahme. Mit ordentlichem Preisvorteil kann man dann vielleicht sogar seine Lieblingslokomotive erwerben.
Da nun nach und nach alle Glühbirnen vom Markt verschwinden sollen, gibt es auch in der Modellbahnbranche schon eine Lösung, um die Glühbirnen, die häufig zum Beleuchten von Häusern und Wagons benutzt werden, langsam aus dem Sortiment zu streichen. Sogenannte LEDs sollen die Glühbirnen ersetzen, sie haben eine längere Lebenserwartung als Glühbirnen und sind sogar noch sparsamer als Energiesparlampen. Sicherlich fragen sich nun viele Eltern was der preisgünstigste Einstieg in das Modellbahnhobby ist. Da kann Feuereisen vor allem die Startsets empfehlen, die einen Schienenkreis, ein Steuergerät (digital oder analog) und eine Lokomotive mit meist drei bis vier Wagons enthalten.
Solche Startpackungen gibt es in verschiedenen Ausführungen mit verschiedenen Zuggarnituren wie Güterzügen, ICE oder Rangierlokomotiven. Meist kann man ein solches Set schon ab 100 Euro erwerben. Übrigens befindet sich im Geschäft auch eine kleine Ecke, in der Puppen und Puppenmöbel für Sammler angeboten werden. Neben der TT-Anlage und seiner Gartenbahn im Geschäft besitzt der passionierte Sammler unter dem Laden noch einen ganzen Modellbahnkeller, der seit 2000 besteht und vom 28. bis 30. Dezember von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr besichtigt werden kann. va
2009-12-17
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