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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Viele Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen
Gallert enttäuscht von Lafontaine
Stracke: Noch keine Entscheidung zur Zukunft von Opel Bochum
Notfallverbund für Archive und Bibliotheken in Leipzig
Drei Festnahmen nach Tod eines 24- Jährigen
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Karsten Schubert bleibt Plauens Friedensrichter
Plauen - Ein wenig Wahlatmosphäre herrschte am Dienstag während der Sitzung der Stadträte. Und auch der mit dem Prozedere bestens vertraute Steffen Kretzschmar war samt Helferinnen, Laptop und Wahlurne vor Ort, damit bei der Wahl des Friedensrichters und dessen Stellvertreters alles seine Ordnung habe. Für die nächste, fünf Jahre währende, Legislaturperiode hatten sich Karsten Schubert, Bernd Geilsdorf und Eberhard Müller beworben.
Der 48-jährige Schubert aus Rupperstgrün übte dieses Amt bereits seit 2007 aus. Wohl auch zur Zufriedenheit der meisten Stadträte. In geheimer Wahl entfielen auf Schubert 20 Stimmen. Bei einer Anwesenheit von 36 Stadträten wären für die absolute Mehrheit und die Wahl im ersten Durchgang 19 Stimmen erforderlich gewesen.
Auf den 65-jährigen Eberhard Müller aus Zobes entfielen zwölf, auf den 68-jährigen Bernd Geilsdorf zwei Stimmen. Bei der Wahl des Stellvertreters setzte sich Müller mit 27 Stimmen gegen Geilsdorf durch, für den neun Stadträte votierten. tp
2011-11-18
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