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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Viele Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen
Gallert enttäuscht von Lafontaine
Stracke: Noch keine Entscheidung zur Zukunft von Opel Bochum
Notfallverbund für Archive und Bibliotheken in Leipzig
Drei Festnahmen nach Tod eines 24- Jährigen
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Hinz zweifelt Wahlergebnis an
Plauen – Sein Befremden über die Ausgabe der falschen Wahlscheine im Wahllokal Friednesschule äußert der Fraktions-Chef der Linken im Stadtrat und Kreisrat Wolfgang Hinz, der als Direktkandidat seiner Partei für den sächsischen Landtag bekanntlich denkbar knapp gegen Frank Heidan (CDU) verloren hatte.
Hinz schreibt in einem offenen Brief an Wahlleiter Steffen Kretzschmar: „Die Anzahl der fehlerhaften Wahlscheine wird mit 8 bis 9 angegeben. Für mich ist diese Angabe zweifelhaft. Es ist für mich nicht erklärbar, dass in einem Wahllokal der Stadt, die eigentlich nur ein Wahlkreis ist, falsche Wahlzettel in dieser Größenordnung auftreten.“ Und weiter schreibt Hinz: „Ich möchte deshalb meinen Widerspruch gegen das dort ausgezählte Wahlergebnis anmelden.
Gemäß Paragraf 29 (2-1.) des Gesetzes über die Wahlen zum Sächsischen Landtag muss der Stimmzettel den für die Wahl zugelassenen Namen des Direktbewerbers enthalten. Wieso, so stelle ich mir die Frage, sind in der Friedensschule Fehler passiert? Auch die Aussage, dass damit nur die Zweitstimmen gezählt wurden, benachteiligt jeden Direktkandidaten. Damit ist für mich die Wahl ungültig und ich fordere eine Wiederholungswahl“, schließt Hinz sein Schreiben. va
2009-09-11
Kommentar zu Hinz zweifelt Wahlergebnis an?
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