Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...
Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Viele Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen
Gallert enttäuscht von Lafontaine
Stracke: Noch keine Entscheidung zur Zukunft von Opel Bochum
Notfallverbund für Archive und Bibliotheken in Leipzig
Drei Festnahmen nach Tod eines 24- Jährigen
Schnelleinstieg:
Kinowelt
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Gemeinsam Erlebtes schweißt zusammen
Plauen – Einmalige und unvergessliche Tage erlebten in der vergangenen Woche 19 Kolpingschüler bei ihrer erlebnispädagogischen Woche mit ihrem Sport- und Beratungslehrer Lutz Schirmer, dem Schulsozialarbeiter Peter Schimmel, der Lehrerin und Sozialpädagogin Heike Grohmann und der Studentin im Lehramt Linda Schirmer als Praktikantin im Elbsandsteingebirge.
In Bad Schandau wurden die Vogtländer von den Trainern des Chemnitzer Aktivreiseteams empfangen und ließen sich einen an der Elbe mit einem Propangaskocher bereiteten Eintopf gut schmecken. Nach einer Belehrung und Einweisung wurden die Jugendlichen in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam ein Schlauchboot, und dann ging es elbabwärts nach Königstein. Das herrliche Sommerwetter wurde auch zu einem Bad in der Elbe genutzt. Das Camp wurde auf dem Zeltplatz Ferdinand's Homestay eingerichtet. Am Ufer wurde noch Treibholz gesammelt für die Lagerfeuer. Jede Gruppe wählte ihren Teamleiter und suchte sich einen Namen aus.
Eine Gruppe bekam den Namen des Hundes, der Maya heißt und auch mitgefahren war. So wurde „Biene Maya“ daraus, die anderen beiden waren die „Players“ und die „Schimmel Atzen“. Am Abend wurde das Wochenprogramm diskutiert, Erwartungen und Wünsche geäußert sowie an den Gruppenregeln gearbeitet. An jedem Abend ließen die Vogtländer am Lagerfeuer den vergangenen Tag Revue passieren. Jeder merkte, dass es auch eine Woche lang ohne Strom, ohne Fernsehen und ohne Internet ging. Zeitweise seien auch Handys abgegeben worden.
Die Nacht zum Mittwoch schliefen die Kolpingschüler und ihre Lehrer im Freien unter Felsvorsprüngen, sogenannten Boofen. Das Wetter spielte dazu die ganze Woche über gut mit. Natürlich wurde auch viel gewandert mit Karte und Kompass, geklettert und Höhlen wurden erkundet. Es gab schwierige Momente, wo es ohne die Unterstützung des anderen nicht geschafft worden wäre. Auch bei bestimmten Übungen wurde das Vertrauen in die Gruppe aufgebaut. urch die gegenseitige Hilfe und Unterstützung entstand auch das Gefühl bei jedem einzelnen, ein wichtiges und gebrauchtes Mitglied der Gruppe zu sein.wertvoll zu sein. G. Stoppa
2009-09-10
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