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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Geld für Plauener Bürgerstiftung
Plauen -Es ist zwar noch nicht eingetroffen, wohl aber schriftlich angekündigt: Das Geld für die Bürgerstiftung aus dem Nachlass von Hans Löwel.
Es werde in wenigen Tagen eintreffen, informierte Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer am Dienstag die Stadträte über ein Schreiben des Stiftungsrates aus Bamberg. Nach dem Eintreffen des Grundstockvermögens für die Plauener Bürgerstiftung in Höhe von 1,4 Millionen Euro werden sich auch die Mitglieder dieses Gremiums zur konstituierenden Sitzung treffen, avisierte der OB. 125 000 Euro kommen der Initiative Kunstschule zugute, die Auszahlung beginne 2013 über einen Zeitraum von fünf Jahren zu jeweils 25 000 Euro jährlich. In diesem Jahr könne die Initiative noch mal von der Zinsausschüttung profitieren, so Oberdorfer. Weitere 375 000 Euro sollen in das Projekt Deutsches Zentrum für Spitzen und Stickereien einfließen.
Die Summe verbleibt zunächst auf einem Konto, bis über die konkrete Verwendung Klarheit herrscht und in diesem Zusammenhang auch Fördermittel beantragt seien. Die gleiche Summe kommt der Paulusgemeinde zugute. Ein überstehender Betrag in Höhe von voraussichtlich 250 000 Euro soll für gemeinnützige Zwecke verwendet werden - entsprechende Vorschläge sollen sowohl die Kämmerin als auch die Stadträte unterbreiten. In diesem Zusammenhang konnte auch der stellvertretende Vorsitzende des Theaterfördervereins, Helko Grimm, mitteilen, dass sich die 800 000 Euro für die vom Förderverein neu gegründete Stiftung quasi auf dem Wege befänden. Als letztes namentlich zu bennendes Mitglied der Stiftungsversammlung wurde Philipp Pulger vom Jugendring bekannt gegeben. tp
2012-02-01
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