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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Viele Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen
Gallert enttäuscht von Lafontaine
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Drei Festnahmen nach Tod eines 24- Jährigen
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e.o.plauen-Stiftung: „Eine neue Ära bricht für uns an“
Plauen – „Eine neue Ära bricht für uns an“, so resümierte Dr. Karl-Gerhard Schmidt, Vorsitzender des Rates der Erich Ohser-e.o.plauen Stiftung, am Wochenende. Zuvor besichtigten Stiftungsratsmitglieder die neue Heimat der Galerie e.o.plauen in der Nobelstraße 7. Dort wird derzeit noch gebaut.
Für die Ausstattung der neuen Galerie stellt die Stiftung finanzielle Mittel bereit. Ein Name für das Haus, in welchem es sich ausschließlich um Ohser und seine Arbeit drehen soll, wird noch gesucht. Im September 2010 soll der neue Baustein in der entstehenden Museumsmeile eröffnet werden. Ein Programm mit Ehrengästen ist geplant, und e.o.plauen-Nachwuchspreisträgerin Line Hoven wird Arbeiten ausstellen.
Seit rund fünf Jahren existiert die Stiftung. Im Jahr der Gründung übergab der Enkel des berühmten Zeichners, der Amerikaner Peter Ohser, zahlreiche Zeichnungen in städtische Hand. Vorige Woche bewilligte der Stadtrat von Plauen einen Zuschuss für die Ohser-Stiftung in Höhe von 25 000 Euro für das Jahr 2010. Damit einher gehend wird eine Stellenausschreibung für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter erfolgen. Die Aufarbeitung des Ohser-Nachlasses und die Erarbeitung einer wissenschaftlich fundierten Biografie ist das Ziel.
Eigens für die Ohser-Stiftung stand bisher kein Mitarbeiter zur Verfügung. In den vergangenen Wochen wurde immer wieder Kritik an den Ausgaben zum zuletzt erschienenen dritten Katalog geäußert. Deshalb wurde durch den Stadtrat das Rechnungsprüfungsamt eingeschaltet.
Von Constantin Eckner
2009-12-14
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