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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Viele Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen
Gallert enttäuscht von Lafontaine
Stracke: Noch keine Entscheidung zur Zukunft von Opel Bochum
Notfallverbund für Archive und Bibliotheken in Leipzig
Drei Festnahmen nach Tod eines 24- Jährigen
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Kinowelt
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Elf Euro für jedes junge Plauener Vereinsmitglied
Plauen – Die Stadt Plauen wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Besser gesagt, sie bemüht sich selbst darum. Was auch noch Geld kostet. Die Rede ist von der pauschalen Förderung von Jugendverbänden und -gruppen durch die Kommune.
Seit des Verlustes der Kreisfreiheit sind die Aufgaben der Jugendarbeit in den Verantwortungsbereich des Landkreises übergegangen. Was die bis dato geltenden Förderrichtlinien der Stadt ungültig macht. Und in denen waren besagte finanzielle Zuwendungen verankert, die der Landkreis nicht mehr gewährt.
Die Mitglieder des Sozialausschusses entschieden sich denn auch für eine fortgesetzte Zahlung. Konkret geht es um elf Euro pro Jahr für jedes förderfähige Mitglied – und das sind Gruppenmitglieder im Alter von sechs bis 27 Jahren. tp
2009-12-22
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