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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Viele Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen
Gallert enttäuscht von Lafontaine
Stracke: Noch keine Entscheidung zur Zukunft von Opel Bochum
Notfallverbund für Archive und Bibliotheken in Leipzig
Drei Festnahmen nach Tod eines 24- Jährigen
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Die dunklen Seiten der Stadt Plauen
Das Plauener Abwassersystem und die städtische Kläranlage in Alt-Chrieschwitz befinden sich in einem sehr modernen Zustand. Das sagte am Dienstag Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) bei einer Begehung eines so genannten Stauraumkanals des Zweckverbandes Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV).
Dieser läuft voll Wasser, wenn bei Starkregen wie in den letzten Tagen, die Durchlaufkapazität der Kläranlage überschritten wird. Aufgefangen werden die Wassermassen dann in einem Regenüberlaufbecken. Dies passiere im Schnitt etwa alle sieben Wochen, so Abwassermeister Andreas Schubert. In Plauen werden Schmutzwasser und Regenwasser in einem Kanal gesammelt – eine Mischkanalisation. Kanalinspekteur Thomas Frank (Bild) führte den OB und Vertreter der regionalen Medien durch ein rund 300 Meter langes Teilstück der Speicherröhre.
Oberdorfer ist Verbandsvorsitzender des ZWAV. In den letzten Jahren seien Millionen Euro in die Modernisierung des Netzes gesteckt worden, sagt er. Plauen verfügt über ein Kanalsystem von gut 340 Kilometern. Foto/Text: mar
2011-07-20
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