Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...
Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
Viele Tote bei Selbstmordanschlag im Jemen
Gallert enttäuscht von Lafontaine
Stracke: Noch keine Entscheidung zur Zukunft von Opel Bochum
Notfallverbund für Archive und Bibliotheken in Leipzig
Drei Festnahmen nach Tod eines 24- Jährigen
Schnelleinstieg:
Kinowelt
Schlagzeilen von Vogtland-Anzeiger.de
Meinungen und Vorschläge
Sie haben einen Leserbrief zu einem aktuellen Thema in unserer Zeitung? Dann schicken Sie diesen bitte direkt an unsere Redaktion. Auch wenn Sie einen Themenvorschlag aus dem Vogtland oder Kritik haben, können Sie uns informieren. redaktion@vogtland-anzeiger.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Täglich aktuelle Nachrichten
Täglich aktuelle Nachrichten bekommen Sie mit unserem RSS-Feed. Kopieren Sie einfach den Link in Ihren Feed-Reader oder legen Sie ihn als dynamisches Lesezeichen in Ihrem Browser an. >> RSS-FEED: Vogtland-Anzeiger.de
>> RSS-FEED: Vogtland-Sport.de
>> Unsere Nachrichten auf Ihrer Seite
>> Service: Was ist RSS?
Aktuelle Umfrage:
Vogtland-Anzeiger Newsletter
Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
Plauen – Der Unmut von VFC-Fans nach dem wiederholt verkorksten Spiel ihrer Mannschaft hat am Mittwochabend zu Vorfällen geführt, für die sich gestern Bernd Stubenrauch als Aufsichtsratvorsitzender des Plauener Fußballclubs und Heiko Unger, Geschäftsführer der C.O.P.S. Sicherheitsdienst GmbH entschuldigten.
Was war passiert? Nach Abpfiff des mit 1:4 verlorenen Spiels gegen den 1. FC Magdeburg waren Fans mit harschen Worten gegen den Trainer und den Vorstand in Richtung VFC-Geschäftsstelle und VIP-Bereich, in dem gerade die Pressekonferenz stattfand, marschiert. Die vom VFC beauftragten Sicherheitsleute zogen daraufhin eine Kette, um die aufgebrachten Fußballanhänger zu stoppen.
Dabei soll es zunächst zu Beschimpfungen und Anfeindungen gegen die Sicherheitskräfte gekommen sein. Statt ruhig auf die Situation einzuwirken, hätten nach Aussage Ungers ein bis zwei seiner Mitarbeiter die Selbstkontrolle verloren und wären handgreiflich geworden. Unger, der noch in der Nacht die gemachten Videoaufzeichnungen auswertete, kündigte Konsequenzen gegenüber den betroffenen Mitarbeitern an. Dabei hatte er mit seinen Leuten den Einsatz der vor Ort befindlichen Polizei verhindern wollen. Deren Einsatzleiter Dieter Distler wiederum bescheinigte den VFC-Sicherheitsleuten, dass sie die Situation gut gemeistert haben. „Wir wären sofort in der Lage gewesen einzuschreiten, mussten dies aber nicht tun“, sagte Distler.
Fan-Beauftragter Steffen Knoll beurteilt die Situation so: „Die Sicherheitskräfte haben den aufgebrachten Fans den Zutritt in den Sicherheitsbereich verwehrt und damit weiteren Schaden vom Verein abgewandt. Immerhin waren dort auch Leute vom DFB, die schon mit Argusaugen auf den VFC schauen, nachdem hiesige Fans beim Spiel gegen Meuselwitz Gegenstände auf das Feld warfen, was zu einer Spielunterbrechung führte und den DFB-Kontrollausschuss auf den Plan rief. Festzustellen bleibt jedoch, dass Tätlichkeiten gegen die Fans vom VFC Plauen nicht zu tolerieren sind.“
So sieht es auch Stubenrauch: „Es ist nie und nimmer zu rechtfertigen, dass es durch eigene Sicherheitskräfte zu tätlichen Angriffen auf die Zuschauer und dabei auch zu Verletzungen gekommen ist.“ Er kündigt eine Auswertung der Vorkommnisse und bei Erfordernis notwendige Konsequenzen an. VFC-Präsident Uwe Täschner, der am Mittwoch seinen 52. Geburtstag zu Hause feierte, konnte sich zu den Geschehnissen im Stadion nicht äußern. Nach Insiderinformationen könnte es am Wochenende auch zu Personalentscheidungen innerhalb der VFC-Führung kommen. M. T.
Mehr dazu auch in unserer Freitagsausgabe.
2009-09-03
Kommentar von _Holger Schmidt am 04.09.2009; 09:43:05 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
Vielleicht nimmt jetzt endlich mal die ein oder andere Saftnase im Aufsichtsrat und Präsidium ihren Hut. Ich bin davon überzeugt, dass Menschen deren Herz am Fußball und am Verein hängt besser Entscheidungen treffen würden, als diese deren persönliches Wohl und der Wunsch im Mittelpunkt zu stehen größer ist. Beim VFC gibt es soviele engagierte Menschen, die leider alle nichts zu sagen und an der kurzen Leine gehalten werden. Ich finde das sollte sich ändern und die Leute mit fundiertem Wissen über Fußball und Management sollten in Positionen wie Präsidium oder Aufssichtsrat nachrücken.Viele Grüße
Holger
Kommentar von _Ulrich Böttcher am 04.09.2009; 12:03:38 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
Ich möchte die Vorkommnisse nach dem Mittwochspiel kurz schildern und hier einiges richtig stellen. Nach der desolaten Leistung unserer Mannschaft gingen wir, wie viele andere Zuschauer auch in die Kurve der „Ultras“, um unseren Unmut gemeinsam zum Ausdruck zu bringen. Leider war keiner der Mannschaft und Vereinsführung bereit in die Kurve zu kommen. Es wurde sogar die Musik lauter gestellt, um unsere Proteste zu überschallen. Daraufhin wollten wir zum Vereinsgebäude, um dort zu protestieren. Es war zu keinem Zeitpunkt angedacht, in das Vereinsgebäude einzudringen. Ca. 50 m davor wurde aber durch Sicherheitsleute eine Kette gebildet. Diese wurde von einigen umgangen, und die Sicherheitsleute zogen sich bis vor das Vereinsgebäude zurück und sperrten dort ab. Die Fans äußerten dort lautstark ihren Unmut über die Vereinsführung. Und da waren nicht nur Jugendliche anwesend, wie Herr Hinz behauptet, da waren Zuschauer mit Kindern und auch viel ältere Leute. Plötzlich begannen die Sicherheitsleute die Fans zurückzudrängen und auf diese einzuschlagen. Ich sah wie Personen am Boden lagen und trotzdem keine Rücksicht auf diese genommen wurde. Seit mehr als 40 Jahren gehe ich zu den Spielen von Wema und später VFC, aber so etwas habe ich von Seiten des Vereins noch nicht erlebt. Seit Jahren werden von der Vereinsführung Fehler im sportlichen Bereich gemacht. Man kann aber nicht nur Sportdirektor und Trainer zur Verantwortung ziehen, die Fehler beginnen schon beim Aufsichtsratsvorsitzenden. Ich brauche nur an den Zeitpunkt der Entlassung von Tino Vogel zu erinnern, die Absage an Rene Müller, die Ernennung Jens Starke zum sportlichen Geschäftsführer, der 2-Jahres-Vertrag mit Andreev, und, und, und,….. Was nützt uns ein Verein, für welchen nur die Schuldentilgung Priorität hat, der aber sportlich am Boden ist. Sollte man nicht besser versuchen die Schuldentilgung zu strecken und dafür den sportlichen Bereich zu stärken? Ein Abstieg hätte katastrophale Folgen für den Verein. Sponsoren springen ab, Zuschauer fehlen, die Schuldentilgung aber muss weiter gehen. Ein Wiederaufstieg wäre in weiter Ferne.Mit freundliche Grüßen
U. Böttcher
Kommentar von _Holger Engelfreund am 04.09.2009; 12:42:22 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
Ich bin kein VFC-Anhänger. Meiner Meinung nach haben sich einige Fans abfällig und gewaltbereit gegenüber den Sicherheitskräften benommen. Deswegen muss ich für sie hier mal eine Lanze brechen, denn man versetze sich in deren Lage. Sie haben meiner Meinung nach besonnen gehandelt. Vielleicht ist es eher so, dass der Verein versucht die Schuld nur deswegen auf die Sicherheitskräfte umzuleiten, um die kommende DFB-Sanktion abzumildern? Immer sind die anderen Schuld, das ist dabei meine Vermutung!Gruss
Holger
Kommentar von _dorr iesch :D am 04.09.2009; 15:00:22 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
an holger:ich weiß ja nun nich was du schreibst.. ich stand in reihe eins.. weil nach vorne gedrückt und ganze zeit hat mich son ordner betatscht habe nur höflich gesagt er soll doch bitte aufhören mich anzufassen.
dahinter stand ein bekannter rechtsradikaler ordner.. welcher schon ein auge auf mich geworfen hatte...
ich unterhilt mich kurz mit meiner freundin schaute dann wieder nach vorne und schon kamen ohne ersichtlichen grund 3 fäuste auf mich zugeflogen..
konnte nur einen treffer abwehren die zwei anderen trafen mich im gesicht... ich ging dann nach hinten da gabs einen schlag auf den kerl neben mir er fiel sofort um und ich fing ihn gerade so noch mit einem arm auf um ihn vor diesen idioten zu schützen...
ich musste ihn dann jedoch los lassen da dieser "ordner" auf mich zuging und nur schrie "wo is dieser junge ich mach den sowas von fertig" mehr muss man nicht sagen..
Kommentar von _dorr iesch :D am 04.09.2009; 15:11:24 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
an holger:tut mir leid aber dein kommentar naja.. selbst wenn einige leute abfällig reagiert haben und provozierten... das ist noch lange kein recht auf leute mit fäusten einzuprügeln.. immerhin werden diese leute laut homepage "regelmäßig geschult"
desweiteren stand ich ganz vorne.. nicht um zu provzieren etc.. ich beachtete diese "security" gar nicht.. aber zwei von denen haben sich gegenüber mir ganze zeit geschubst und mich beleidigt.. ich reagierte darauf gar nicht.. unterhielt mich kurz mit meiner fruendin und auf einmal schlugen 3 leute auf mich ein.. ohne grund.. zum glück hat keiner von denen getroffen.. jedoch hat mich dann einer gesucht und als er mich gesehn hat hörte ich nur "dich mach ich alle"
neben mir stand meine freundin und selbst auf sie wurde eingeschlagen das kann doch nicht sein...
diese C.O.P.S. sind mir schon einige male sehr negativ aufgefallen.. 2x im vogtlandstadion mit beleidigungen ohne jeglichen grund... und erst letzte woche wurde ich beim brauereifest angepöbelt. da arbeiten leute die da nicht hingehören.. die gehören in irgendeinen käfig oder sonstwas aber nicht in stadion wie friedliche fans protestieren.
Kommentar von _plauner am 05.09.2009; 00:25:59 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
man sollte nicht alles so hoch spielenKommentar von _D.Streich am 05.09.2009; 14:54:20 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
Ich bin nur gelegentlicher Besucher von VFC-Spielen. Zu den Vorfällen nach dem frustrierenden Spiel kann ich nichts sagen, weil schon auf dem Heimweg. Aber während des Spiels wurden von Sicherheitskräften ein angebrachtes Papiertransparent in der "Ultra-Kurve" abgerissen. Ich konnte ja nicht sehen, was drauf stand, dachte mir es würde wohl nicht im Einklang mit der Stadienordnung stehen...aus der Presse erfuhr ich, dass dort nur die simple und richtige Aussage stand "Was seid ihr ohne uns?!" Ja was ist denn ein Fußballverein ohne Fans? Nichts!Ich frage mich, wer hat den Sicherheitskräften den Auftrag gegeben das Plakat zu entfernen und damit m.E. die gereizte Stimmung unnötig anzuheizen?
Kommentar von _Fanpost am 09.09.2009; 12:44:06 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
Seit Jahren werden beim VFC Posten verschoben und völlig inkompente Leute haben das Sagen. Als Mannschaftsarzt hat man einen bestellt, der zu DDR gedopt hatte. Der jetztige Geschäftsfuhrer hat auch selbst anabole Steroide benutzt. Herr Täschner hat mit seinen unzähligen Fehlentscheidungen Plauens grösste Arbeitsgeber ruiniert, seine Mitarbeiter verunglimpft, deren gutes Arbeitsklima zerstört und sich persönlich bereichert.Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel?
Vogtland-Anzeiger jetzt kostenlos testen
Täglich das ganze Vogtland in einer Zeitung und zum günstigsten Zeitungspreis in der Region: Lesen Sie den Vogtland-Anzeiger mit unserem Probeabo zwei Wochen völlig kostenlos. >> mehr dazu...









Kommentar von _Petra Mücke am 04.09.2009; 00:11:14 Uhr
Kommentar zu Debakel des VFC Plauen hat gewaltiges Nachspiel
Sehr geehrte Damen und Herren, da ich mit vor Ort wahr kann ich nur sagen, es ist sicherlich nicht gut wenn der Sicherheitsdienst gegen die eigenen Fans vor geht! Aber leider muss ich auch sagen das die Fans die Situation heraus gefordert haben mit Spucken und treten haben Sie die Sicherheitsleute Provoziert Beleidigungen auf Tschechisch konnte man am Tonfall erkennen ich glaube nicht das sich manch einer das so lange Angehört hätte. Man sollte auch nicht vergessen das diese Leute seit mehreren Jahren für friedliche Fußballspiele im Vogtlandstadion gesorgt haben.Mit freundlichen Grüssen
Petra Mücke
Syrau