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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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"Ärscher"-Sprayer in Plauen gefasst
Plauen - Der unbekannte Graffitisprayer mit dem Pseudonym "Ärscher" scheint der Polizei ins Netz gegangen zu sein. Nach umfangreichen Ermittlungen habe die Spur jetzt zu einem 29-jährigen Mann geführt, teilte die Polizei am Freitag mit.
Dem Sprayer werden fast siebzig illegale Graffitischmierereien im Plauener Stadtgebiet mit einem Gesamtschaden von rund 40 000 Euro zur Last gelegt. Mehrere sichergestellte Fingerabdrücke an verschiedenen Tatorten hätten den Mann überführt, heißt es. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 29-Jährigen seien zahlreiche belastende Beweisstücke gefunden worden.
Der mutmaßliche Täter soll mit seinen Sprühereien zwischen 2007 und 2011 in Plauen unterwegs gewesen sein. Der Mann nutze bei seinen Bilder immer wieder den Schriftzug "Ärscher", der unter anderem an Brücken, Schornsteinen und Dutzenden Häusern zu sehen ist. mar
2011-10-16
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