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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Winzige Antennen und große Chancen
Hammerbrücke – 14 Schüler aus den Gymnasien Auerbach, Rodewisch, Reichenbach, Oelsnitz und Markneukirchen schauten sich am Donnerstagnachmittag in der Firma IK Elektronik in Hammerbrücke um. Anlass dafür war der „Tag der Gymnasien-Elektronik/Informatik“, zu dem der Bereich Wirtschaft und Bildung des Landratsamtes eingeladen hatte.
Das Wirtschaftsförderamt des Vogtlandkreises will Jugendliche bei der Studienfindung begleiten und vor allem aufzeigen, was die Wirtschaftsregion Vogtland zu bieten hat, macht Daniela Zobel vom zuständigen Amt das Anliegen deutlich.
Die Firma IK Elektronik arbeitet seit 1996 als unabhängiges mittelständisches Unternehmen auf dem Gebiet der Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik. Entstanden aus einem Ingenieurbüro ist das Unternehmen bis heute auf mehr als 40 Mitarbeiter mit sechs Studenten und Auszubildenden gewachsen. Die IK Elektronik hat sich zu einem der führenden deutschen Dienstleister im Elektronikbereich entwickelt und deshalb einen hohen Bedarf an Entwicklungsingenieuren. Außerdem biete das Unternehmen Praxissemester für die Diplomarbeit an, Studieren mit IK an der Berufsakademie oder mit einem Stipendium an einer Hochschule oder Universität bis hin zu Praktikumsplätzen für Schüler und Studenten und Ausbildungsplätze zum Elektroniker, stellt Personalchefin Ruth Göschel die Berufsperspektiven vor.
Fast alle Produkte von IK Elektronik seien kundenspezifisch und werden nach den Bedürfnissen und Parametern von Produkten und Systemen von Partnern und Kunden entwickelt und produziert, fügt der Entwickler für Hochfrequenztechnik André Volkmar den an.
Beim anschließenden Rundgang staunten die Gymnasiasten der 9. bis 11. Klassen nicht schlecht, als sie von spezifisch für den Kunden maßgeschneiderten Funklösungen im Bereich der Hochfrequenztechnik, Funksystemen und Antennen erfuhren. Einige Schüler hatte auch Fragen mit im Gepäck So wie Marcel Baumann, der die 11. Klasse des Julius-Mosen Gymnasium in Oelsnitz besucht. Er interessierte sich hauptsächlich für Simulationsprogramme, obwohl es ihm nicht unbedingt die Elektronik angetan hat, sondern eher die Physik, verrät er sein heimliches Steckenpferd.
Ein weiterer „Tag der Gymnasien“, der sich dann dem Gebiet der Medizin widmet, wird am 22. April am Klinikum Obergöltzsch in Rodewisch veranstaltet.
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