Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...

Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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Violoncello und Gitarre wetteifern

Markneukirchen – Mit einer außergewöhnlichen Schaufenstergestaltung zieht derzeit Gewerbetreibender Frank Hub in Markneukirchen die Blicke auf sein Geschäft. Der Inhaber des alteingesessenen Fachgeschäftes C.G. Friedrich, vormals Eisenwaren und Werkzeuge Meixner, hat dem Klarinettenbauer Rolf Meinel Schaufensterfläche zur Verfügung gestellt, um sich ansprechend den Gästen während der 44. Internationalen Instrumentalwettbewerbe Markneukirchen zu präsentieren. Auch andere Gewerbetreibenden nutzen die Wettbewerbszeit für kleinere Schaufenster-Ausstellungen der heimischen Musikinstrumentenbauer.
Bald wehen auch die Fahnen der Teilnehmerländer auf dem Markneukirchner Markt. Neu ist in diesem Jahr das Werbebanner direkt an der Fassade des Rathauses. Hier sind die wichtigsten Konzerttermine und Wettbewerbsveranstaltungen vermerkt. Im Rathaus selbst befindet sich das Wettbewerbsbüro. Das müssen alle Teilnehmer ansteuern, um sich die Wettbewerbsunterlagen abzuholen. Als Dolmetscher kommen erneut Gymnasiasten zum Einsatz.
Mit insgesamt 140 zugelassenen Bewerbern aus aller Welt lag das Anmeldeergebnis für den diesjährigen Wettbewerb, der vom 7. bis 16. Mai stattfindet, weit über den Erwartungen. Im Fach Violoncello gingen 138 Meldungen im Wettbewerbsbüro ein. 115 wurden bestätigt. Im Fach Violoncello liegt das bislang höchste Meldeergebnis bei diesem Instrument vor.
Überschaubar ist das Feld im Fach Gitarre. Hier haben sich 25 Bewerber aus 15 Ländern angemeldet. „Weniger Teilnehmer heißt jedoch nicht sinkendes Niveau“, erklärt die Leiterin des Wettbewerbsbüros Gudrun Schmidt. Die Lebensläufe der angemeldeten jungen Musiker beweisen das.
Die insgesamt 140 Teilnehmer kommen aus 39 Ländern und fünf Kontinenten. Wie viele junge Musiker tatsächlich anreisen, wird sich am heutigen Mittwoch zeigen.
Der Wettbewerb steht erneut unter der Schirmherrschaft von Professor Kurt Masur und die Präsidentschaft liegt in den bewährten Händen von Professor Julius Berger. Fachjuryvorsitzende sind Professoren mit langjähriger Erfahrung: In der Disziplin Violoncello ist dies Professor Julius Schwab und im Fach Gitarre, Professor Thomas Müller-Pering. In beiden Jurys sind namhafte internationale Musikpädagogen und Solisten gebunden. Am Donnerstag, 7. Mai, 20 Uhr, findet der Festakt zur Eröffnung des 44. Internationalen Instrumentalwettbewerbes mit dem vorstellen der Jury, statt.  M. Dähn




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