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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Nicht genügend Geld für Abriss der Musima
Markneukirchen – Da für den geplanten Abbruch der Musima die Fördergelder nicht in der geplanten Höhe fließen, bleibt aller Voraussicht nach ein Teil des Objektes erhalten – so der Tenor im Technischen Ausschuss am Mittwochabend Denn reichlich 80 000 Euro Mehrkosten seien für die Stadt aufgrund der angespannten Haushaltlage nicht zu stemmen. Der Jugendklub könnte demnach vom Güterbahnhof in den Bürotrakt der Musima ziehen. „Ideal für Bands, dort können sie nach Herzenslust proben, auch in vollster Lautstärke“, so Stadtoberhaupt Andreas Jacob.
Eine nach der Wende errichtete Fertigteilhalle könnte zum Bauhof an die Wiesenstraße umgesetzt werden und Streugut lagern, das bisher gebunkert wird. Eine andere Möglichkeit wäre ein Umzug des Bauhofes in die Musima. „Das ist zwar teurer, aber der Bauhof liegt dann günstiger als momentan“, denkt Jacob.
Der stellvertretende Bürgermeister Manfred Meixner pflichtete ihm bei: „Wohl eine betriebswirtschaftlich bessere Lösung“. Ein Umzug der städtischen Feuerwehr auf das Musima Gelände scheitert an der Ablehnung der Wehr, weiß Jacob. Auch ihm seien die Räume dafür ungeeignet. Trotz erhöhter Kosten bleibt ein völliger Abriss ein Thema. Denn dann könnten dort auch Stellplätze für Lastkraftwagen, derzeit Mangelware in der Stadt, entstehen oder die Fläche für Gewerbe angeboten werden. kiwi
2009-09-11
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