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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Vandalen im Waldbad Triebel
Triebel – Friedliche Sommeridylle am Sonntagabend in Triebeler Waldbad. Das ganze Gegenteil am Montagmorgen. Scherben an allen Enden und Ecken, umgekippte Papierkörbe, eingeschlagene Türen am Mehrzweckgebäude, die Spendenkasse am Eingang demoliert, Glas und Unrat auf dem Boden des Bades.
Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde sind mit ersten Aufräumarbeiten beschäftigt. Auch Triebels Bürgermeisterin Ilona Groß traut angesichts von sinnloser Zerstörung und Vandalismus ihren Augen nicht. „Ich bin entsetzt“, sagte sie. Erst vor einem Jahr hatte die Gemeinde das herrlich gelegene Bad nach aufwändiger Generareparatur wieder für den Badebetrieb frei gegeben.
Gestern mussten Große und Kleine auf die ersehnte Erfrischung leider verzichten. Aufgrund der polizeilichen Ermittlungen und der erheblichen Aufräumarbeiten, habe sie die Schließung des Freizeitgeländes anordnen müssen. Ilona Groß hofft, dass die Täter möglichst schnell gefasst werden. Dabei erbittet sie auch die Unterstützung der Bevölkerung. Hinweise nehme jede Polizeidienststelle und die Gemeindeverwaltung Triebel dankbar entgegen. sc
2009-08-11
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