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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Start für Bauarbeiten an Eicher Spange
Durch einem symbolischen Spatenstich haben bei Eich die weiterführenden Bauarbeiten zur so genannten Eicher Spange nach Auerbach begonnen.
Von Mario Morgner
Rodewisch/Treuen – Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP), Landrat Dr. Tassilo Lenk und die Bürgermeister von Treuen, Auerbach und Rodewisch gaben damit am Montag den Startschuss für einen 5,6 Kilometer langen Abschnitt. „Mit der Anbindung des Göltzschtals an die A 72 verbessern wir nicht nur die Infrastruktur, sondern setzen in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit wichtige Impulse für mehr Beschäftigung in der Region“, sagte der Minister.
Die Kosten für das Projekt von der Autobahnabfahrt Treuen bis Auerbach betragen 14 Millionen Euro, wovon 11 Millionen aus dem EU-Fördertopf kommen. Die weiteren Baumaßnahmen werden von der Hoch- und Tiefbau Reichenbach und dem Rodewischer VSTR ausgeführt. „Es gab nicht nur Befürworter dieses Projektes. Naturschutz und die Belastung der Anwohner mussten bei der Planung abgewogen werden. Wir haben aber eine gute Variante gefunden“, so Treuens Bürgermeisterin Andrea Jedzig. Auerbachs OB Manfred Deckert: „Unter der fehlenden Autobahnanbindung litt die Stadt Auerbach bisher mit ihren Gewerbegebieten.“
Im November 2013 soll die schnelle Trasse dem Verkehr übergeben werden. Gleichzeitig wird die alte S 299 renaturiert und eine Fläche von 2,3 Hektar der Natur zurückgegeben. Der neue Abschnitt soll später an die Göltzschtaltrasse anbinden. Hierfür liege der Planfeststellungsbeschluss vor, die Trasse sei in den Straßenbauplan 2012 aufgenommen, so Morlok.
2011-08-22
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