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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Markneukirchen legt Eintrittspreise für Sägewerk fest
Markneukirchen – Wenn im April kommenden Jahres die Sanierung des Schausägewerkes am Gerber Hans Haus in Markneukirchen abgeschlossen ist, wird es Besuchern neben einer Visite im bereits restaurierten Gerber Hans Haus zudem möglich sein, im Erdgeschoss des Nachbarobjektes das Sägewerk sowie in der ersten Etage eine Ausstellung zur Stadtgeschichte zu besichtigen. Das macht nach Ansicht der Stadtverwaltung eine Festsetzung von Eintrittspreisen notwendig.
Demnach zahlen Erwachsene für einen Besuch der geschichtlichen Ausstellung drei Euro, den gleichen Preis für eine Vorführung im Schausägewerk. Schulklassen einschließlich Lehrer und Begleitpersonen zahlen pro Besucher je zwei Euro für je eine Besichtigung der Stadtgeschichte und Sägevorführung. Erwachsene und Kinder haben unter Vorlage des Sozialpasses der Musikstadt freien Zugang zu allen Räumen der beiden Objekte. Im Gerber Hans Haus sind die Touristeninformation der Stadt sowie Schauwerkstätten zur Musikinstrumentenherstellung eingerichtet. Mit dem gesamten Projekt beabsichtigt die Stadt der Öffentlichkeit eine Dokumentation zum Thema „Vom Baumstamm bis zum Instrument“ zu zeigen. Parallel soll das Interesse für Berufe der Musikinstrumentenherstellung weiter geweckt werden.
In Kombination mit dem Kauf einer Eintrittskarte für das nahe gelegene Musikinstrumentenmuseum zahlen Erwachsene sieben Euro, Kinder ab sechs Jahren, Auszubildende, Studenten, Zivil- und Bundeswehrdienstleistende die Hälfte. Für ein Familienticket (zwei Erwachsene, drei Kinder) sind 21 Euro an der Kasse zu entrichten. Diese Preisregelung beschloss der Stadtrat zur jüngsten Sitzung (wir berichteten) bei zwei Stimmenthaltungen. kiwi
2009-12-29
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