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Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.
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Schöneck setzt in Wintersaison auf Klasse statt Masse
Klingenthal/Oberwiesenthal - Die Devise im Vogtland und im Erzgebirge in Sachen Wintertourismus lautet in diesem Jahr: Klasse statt Masse. Anstelle von Loipenrekorden und neuen Liftanlagen sollen die Besucher vor allem mehr Service geboten bekommen.
Auch in Schöneck, mit mehr als 250 000 Übernachtungen im Jahr eines der wichtigsten Tourismuszentren der Region, haben sich die Verantwortlichen um die Bedürfnisse der Touristen neben den Strecken gekümmert. So investierte die Gemeinde in diesem Jahr ausschließlich in ein neues Parkhaus und reagierte damit auf das bisher größte Manko des Ortes aus Touristensicht. "Die schlechte Parksituation und die weiten Wege zu den Anlagen waren die häufigsten Kritikpunkte unserer Wintergäste in den vergangenen Jahren", sagt der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Vogtland, Michael Hecht.
Insgesamt 4,4 Millionen Euro ließ sich die Gemeinde den Neubau sowie die Erweiterung eines Parkplatzes kosten, ab der Saison 2011 stehen rund 800 zusätzliche Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Schönecker Skiwelt und dem 40 Kilometer umfassenden Loipennetz bereit. Luft nach oben sehen die Tourismusverantwortlichen im Vogtland und Erzgebirge zudem in einer stärkeren Kooperation mit den tschechischen Partnern.
"In der Vergangenheit gab es immer wieder kleinere Probleme aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten. An einer engen Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Kollegen führt in der Zukunft aber kein Weg vorbei", sagte Hecht. Eines der ersten Ziele sei dabei ein gemeinsamer Skipass, der Klingenthal und das tschechische Bublava verbindet. va
2011-11-18
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