Hub-Blog "Ansichtssache" jeden Samstag neu...

Herausgeber Wilfried Hub Handikap

Die Zeit ist schnelllebig. Viel zu schnelllebig. Leider. Die Top-Themen, die noch vor einigen Wochen tagelang die Zeitungsspalten füllten und die Nachrichten beherrschten, werden ganz schnell zum Ladenhüter, zu Themen, von denen die Öffentlichkeit kaum mehr Notiz nimmt. Dabei stellt sich die allgemeine Teilnahmslosigkeit oft genau dann ein, wenn das öffentliche Interesse besonders wichtig wäre. Die Rede ist vom Plauener Traditionsbetrieb Plamag. Anfang der Woche zog sich der nächste Kaufinteressent zurück. Die Zukunft des einstigen Manroland-Werkes ist damit wieder völlig offen. Doch es gab keinen Aufschrei in der Bevölkerung, keine Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, keine Statements der Politiker – das Thema zieht nicht mehr.

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Rundum energetische Grundschule

Adorf – Einstimmig hat der Adorfer Stadtrat am Montag in einer Sondersitzung eine Prioritätenliste der im Rahmen des Konjunkturpaktes II beantragten Vorhaben beschlossen. Zugestimmt wurde bautechnischen Maßnahmen und energetische Sanierungen in der städtischen Grundschule. „Der Bund stellt einen Teil der Mittel aus dem Konjunkturpaket II als Pro-Kopf-Förderung zur Verfügung. Konkret erhält die Stadt Adorf 72 Euro pro Einwohner, das heißt 396 504 Euro auf diesen Betrag sind 20 Prozent Eigenmittel zur Verfügung zu stellen, also 99 126 Euro, so dass insgesamt 495 630 Euro investiert werden können“, informierte Bürgermeisterin Mariechen Bang. Diese Mittel seien im Verhältnis 65 Prozent für Bildungsinvestitionen und 35 Prozent für Infrastrukturmaßnahmen einzusetzen. Wichtigste Maßnahme sei das Schulgebäude. Höchste Priorität gilt dem bautechnischen Brandschutz mit Anbau einer Fluchttreppe. Der Stadtrat stimmte außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 127 000 Euro und Eigenmitteln in Höhe von 25 400 Euro zu. Für die geplante Investition wird mit Fördermitteln in Höhe von 101 600 Euro gerechnet. Die Maßnahme soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden.
 Beschlossen wurden außerplanmäßige Ausgaben von 399 030 Euro für den ersten Bauabschnitt der energetischen Sanierung der Grundschule mit Eigenmitteln von 79 806 Euro und Fördermitteln von 319 224 Euro. Die Gelder sind zur Erneuerung der Heizungsanlage unter Einsatz erneuerbarer Energien samt Sanierung des Erdgeschosses unter energetischen Gesichtspunkten und der Erneuerung aller Fenster und Türen vorgesehen.
Beschlossen wurden 276 500 Euro zur Fortführung der energetischen Sanierung im zweiten Bauabschnitt mit Eigenmitteln von 55 300 Euro und beantragten Fördermitteln in Höhe von 221 200 Euro. Diese sind zum Abschluss der energetischen Sanierung des Schulgebäudes mit Arbeiten zur Erneuerung der Dacheindeckung und des gesamten Dachtragewerkes vorgesehen. Realisiert werden sollen die Maßnahmen im ersten Bauabschnitt 2009/2010, während Arbeiten im zweiten Bauabschnitt für das Finanzplanjahr 2011 vorgesehen sind. Bei allen im Rahmen des Konjunkturpaketes II vorgesehenen Maßnahmen handelt es sich um Vorhaben, die nicht im Haushaltsplan der Stadt enthalten waren.
 „Mit der Realisierung der Maßnahmen werden wir keine weiteren Finanzspielräume haben, um weitere Investitionen zu tätigen“, machte Bürgermeisterin Mariechen Bang abschließend aufmerksam und informierte, dass bis zum 30. Mai dieses Jahres die Bewilligungsbescheide für die beantragten Fördermittelanträge eingehen sollen.  Steffen Adler




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